COP 25: Time For Action

Vom 2. bis 13. Dezember 2019 findet die 25. Weltklimakonferenz (COP 25) in Madrid, Spanien statt. Die Chilenische Regierung ist weiterhin Gastgeber der Konferenz. Unter dem Motto #TimeForAction kommen Regierungs- und Staatsoberhäupter und Vertreterinnen und Vertreter von zwischenstaatlichen und Nichtregierungsorganisationen zusammen. Neben den multilateralen Verhandlungen finden auch Side Events wie Podiumsdiskussionen, Panels und Netzwerktreffen statt. Die IKI ist mit über 75 Veranstaltungen auf der COP 25 vertreten. Hier finden Sie aktuelle Informationen und alle wichtigen Veranstaltungen auf einen Blick.

IKI Events auf der COP 25

Launch des neuen IKI Themencalls 2019

Am 10. Dezember um 17:00 Uhr präsentiert die IKI ihr aktuelles thematisches Auswahlverfahren auf der COP 25. Die Podiumsdiskussion im Deutschen Pavillon mit Vertreterinnen und Vertretern des BMU, politischen Partnern und Expertinnen und Experten stellt die 13 Themenschwerpunkte des Auswahlverfahrens vor.

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Präsentation zur Veranstaltung

Teilnehmende der Podiumsdiskussion

IKI Netzwerktreffen

Bei dem Netzwerktreffen am 11. Dezember um 19:00 Uhr kommen IKI-Durchführungsorganisationen zusammen, die großvolumige Verbundvorhaben im Rahmen von thematischen oder länderspezifischen Auswahlverfahren umsetzen. Die Veranstaltung soll Raum für Austausch und Diskussion insbesondere zu den Themen Konsortialbildung, Durchführung von Prüfmissionen und von Verbundvorhaben, Einbindung von lokalen Partnern und Chancen, die sich durch die Neuausrichtung der IKI hin zu größeren Programmen eröffnen, bieten.


Side Events von IKI Durchführungsorganisationen

IKI Durchführungsorganisationen veranstalten vielseitige Side Events auf der COP 25 und bringen ihre Erfahrungen aus IKI Vorhaben ein.

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IKI Twitter Feed

Aktuelles

11.12.2019

Programm zu Landnutzung und Landwirtschaft

Das BMU hat einen neuen Förderfonds in Höhe von 20 Millionen Euro ins Leben gerufen, mit dem bis zu zwölf Entwicklungsländer bei der Umsetzung ihrer nationalen Klimaziele im Bereich Landnutzung und Landwirtschaft unterstützt werden. Gemeinsam mit dem Chef des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) Achim Steiner und dem neuen Generaldirektor der Welternährungsorganisation (FAO) Qu Dongyu kündigte Bundesumweltministerin Svenja Schulze an, dass Anpassung an den Klimawandel und eine emissionsarme Landwirtschaft dabei im Mittelpunkt stehen. Das Bundesweltministerium, UNDP und FAO schließen damit eine Lücke in der internationalen Klimafinanzierung. Die Mittel stammen aus der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI).

Pressemitteilung des BMU

IKI Projekt

Video: IIntegration des Agrarsektors in Nationale Anpassungspläne (NAPs)


10.12.2019

BMU startet Internationales Power-to-X-Sekretariat

Strombasierte Brenn-, Kraft- und Grundstoffe (Power-to-X, PtX) werden perspektivisch national wie international einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Dekarbonisierung der Wirtschaft leisten. Das von der IKI finanzierte Internationale Power-to-X-Sekretariat wird dabei helfen, die Klimaschutzpotenziale von Power-to-X aufzuzeigen und notwendige Nachhaltigkeitskriterien zu entwickeln. Gleichzeitig soll es ein internationales Netzwerk etablieren und so die PtX-Potenziale in verschiedenen Einsatzbereichen vergrößern.

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10.12.2019

Partnership for Market Implementation

Die „Partnership for Market Readiness“ wird um 10 Mio. Euro aufgestockt. Der Beitrag soll 2020 in die neue „Partnership for Market Implementation“ (PMI) überführt werden. Die PMI knüpft an das laufende Programm an, das seit 2011 aufstrebende Volkswirtschaften und Entwicklungsländer bei der Entwicklung und Einführung von Instrumenten zur Preisgestaltung von CO2-Emissionen (Umsetzung von Art. 6) unterstützt, um eine wirksame Minderung der Treibhausgasemissionen zu ermöglichen.


06.12.2019

60 Millionen Euro für EbA

Im Rahmen der COP 25 erhöht das BMU seine Finanzzusagen für ökosystembasierte Anpassung um rund 60 Millionen Euro. Seit 2008 hat die IKI 44 solche Maßnahmen mit insgesamt 172 Millionen Euro gefördert. Drei neue Programme kommen künftig hinzu:

  • Programm mit UN Environment und IUCN über 20 Mio. Euro
  • Programm mit der Deutschen Welthungerhilfe in der Karibik über 20 Mio. Euro
  • Aufstockung der „EbA-Fazilität“ der KfW in der Karibik über 20 Mio. Euro

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11.12.2019

Deutschland, Norwegen und UK: 360 Mio US Dollar für Kolumbiens Wälder

Deutschland, Norwegen und das Vereinigte Königreich werden mehr als 360 Mio. USD (ca. 325 Mio. Euro) beitragen, um Kolumbien zu unterstützen, die Entwaldung bis 2025 um 50 Prozent zu reduzieren und Programme zum Waldschutz auf den Weg zu bringen. Mit einer gemeinsamen Erklärung auf der COP 25 wird die Klima- und Waldzusammenarbeit zwischen den vier Staaten bis 2025 verlängert. Die Partnerschaft wurde auf dem Pariser Klimagipfel 2015 eingeleitet, um die fast 60 Millionen Hektar außerordentlich artenreichen Naturwälder Kolumbiens zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Das BMU unterstützt dies im Rahmen eines neuen IKI-Vorhabens mit einem Gesamtvolumen von rund 17,5 Mio. Euro. Insgesamt trägt Deutschland rund 50 Mio. Euro bei.

Pressemitteilung des BMU


11.12.2019

UNDP Climate Promise

Ziel des UNDP Climate Promise ist es, 100 Länder dabei zu unterstützen, ihre NDCs bis 2020 zu verbessern. Das BMU ist hierbei ein entscheidender Partner. Das „UNDP NDC Support Programme“ unterstützt bereits 31 Länder. NDC-Umsetzung ist seit dem Übereinkommen von Paris integraler Bestandteil aller größeren IKI-Projekte. Daneben erfolgt eine gezielte NDC-Unterstützung über verschieden NDC-Programme sowie eine Förderung von Ländern, die ihre NDCs überarbeiten und dabei die Ambition steigern.


10.12.2019

Neuer BMU-Beitrag zum Internationalen Anpassungsfonds

Das BMU ist über die IKI der größte Geber des internationalen Anpassungsfonds, der Entwicklungsländer bei der Finanzierung von Projekten und Programmen zur Anpassung an den Klimawandel unterstützt. Der Anpassungsfonds hilft der lokalen Bevölkerung in vielen Ländern, ihre Widerstandsfähigkeit gegen den Klimawandel zu erhöhen und Ökosysteme zu schützen. Seit der Gründung des Anpassungsfonds hat das BMU 310 Mio. Euro in den Fonds eingezahlt. Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat auf der COP 25 weitere 30 Millionen Euro für den Anpassungsfonds zugesagt.

Pressemitteilung des BMU

Anpassungsfonds


07.12.2019

Neues IKI Förderprogramm gestartet: IKI Small Grants

Mit "IKI Small Grants" fördert das BMU Klima- und Biodiversitätsschutz durch kleine Organisationen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Der Bewerbungszeitraum läuft vom 5. Dezember 2019 bis zum 5. März 2020. „IKI Small Grants“ wird von der GIZ betreut und verantwortet.

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05.12.2019

Kofinanzierung eines GCF-Projekts in der Karibik

Das BMU kofinanziert das Projekt „Climate Resilience in Grenada’s Water Sector: Contributions of the Water Sector to Grenada’s NDC“ innerhalb des Green Climate Fund (GCF, Gesamtvolumen: über 40 Mio Euro): Das IKI-Projekt soll die Anfälligkeit des Wassersektors gegenüber den negativen Auswirkungen des Klimawandels verringern, Emissionen reduzieren und dabei Grenada bei der Umsetzung seines NDC zu unterstützen.


04.12.2019

BMU unterstützt Chile bei der Energie- und Verkehrswende

Die Kooperation mit Chile im Rahmen der IKI blickt auf eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. So konnten mehrere Erneuerbare-Energien-Projekte den Wandel im Energiesektor erfolgreich fördern. In Vorbereitung auf die COP25 wurden weitere IKI Projekte im Umfang von mehr als elf Mio. Euro aufgesetzt, die Chile bei seiner ambitionierten Energiewende und der Transformation des Verkehrssektors unterstützen.

Projekt


Nachgefragt:

Jennifer Morgan und Norbert Gorißen über die COP 25 und internationalen Klimaschutz

Norbert Gorißen: „COP 25 und COP 26 müssen beweisen, dass Umsetzung wirklich funktioniert“

Jennifer Morgan (Greenpeace) und Norbert Gorißen (BMU/IKI) im Gespräch über ambitionierten Klimaschutz und die notwendige wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation.

Teil I des Interviews lesen ...

Jennifer Morgan: „Wir brauchen den Systemwechsel hin zu einer emissionsarmen Wirtschaft“

Jennifer Morgan (Greenpeace) und Norbert Gorißen (BMU/IKI) sprechen über ihre Erwartungen an die COP 25 und warum sie beim Klimaschutz immer noch optimistisch sind.

Teil II des Interviews lesen ...

 

Header-Fotos: COP 25, BMU, BMU / Miguel Schmitter, ZUG / Julie Steinen, IKI