Ambition Leaders: Unterstützung der AILAC-Länder bei den UNFCCC-Verhandlungen - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Ambition Leaders: Unterstützung der AILAC-Länder bei den UNFCCC-Verhandlungen

Stand: September 2021

Lateinamerika und die Karibik sind in besonderem Maße von den Folgen des Klimawandels betroffen. Das Projekt unterstützt die Delegationen der Unabhängigen Assoziation Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten (AILAC) während und zwischen den Klimaverhandlungen. Dabei berät es nicht nur fachlich, sondern übernimmt zudem logistische Aufgaben. Dafür baut es eine zuverlässige und effiziente Struktur auf, die Themenkomplexe analysiert und für die Delegationen aufbereitet, Verhandlungsstrategien entwickelt, effektive Kommunikationsstrukturen etabliert und Verhandlungstrainings anbietet. Dadurch kann die AILAC-Verhandlungsgruppe verstärkt fundierte Positionen zu komplexen Verhandlungsthemen entwickeln und strategisch in die Verhandlungen einbringen. So trägt AILAC aktiv dazu bei, ambitionierte Mechanismen für Klimaschutz und Anpassung an die Folgen des Klimawandels im Rahmen der Verhandlungen unter der Klimarahmenkonvention zu entwickeln.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Unterstützungs- und Beratungsstruktur durch Experten für AILAC-Gruppe aufgebaut, mit Fokus auf strategische Punkte der multilateralen Klima-Agenda wie Märkte und Transparenz, Klimafinanzierung, Anpassung, Verluste und Schäden sowie Ambitionssteigerung unter dem Abkommen von Paris.
  • Bisher 58 offizielle Eingaben in den Prozess der Klimarahmenkonvention (UNFCCC) erstellt oder bearbeitet und bei UNFCCC eingereicht.
  • Bisher 582 technische Analysen von Eingaben und Vorschlägen anderer Verhandlungsgruppen erstellt.
  • 860 Delegierte der AILAC-Länder zu Verhandlungstechniken und -themen geschult inkl. Ambitionssteigerung, Klimafinanzierung, Märkte, Transparenz und Anpassung.
  • Chile, Peru, Panama, Costa Rica und Kolumbien haben im Jahr 2020 ihre aktualisierten nationalen Klimabeiträge (NDC) beim UNFCCC-Sekretariat eingereicht. Die überarbeiteten NDCs dieser AILAC-Länder stellen eine signifikante Steigerung ihres Ambitionsniveaus dar; sie beinhalten Emissionsminderungsziele für das Jahr 2030, die konsistent sind mit dem Ziel, bis zum Jahr 2050 CO2-Neutralität zu erlangen.
  • AILAC organisierte im März 2021 das "Webinar über Wechsel vom Rahmen zu Messen, Berichterstatten und Verifzieren (MRV) gemäß UNFCCC-Vorgaben zum Erweiterten Transparenzrahmen (ETF) gemäß dem Pariser Abkommen". Ziel war es, den Austausch zwischen lateinamerikanischen Ländern zu erleichtern, um Fortschritte, Herausforderungen, Bedürfnisse sowie notwendige nächste Schritte für ein angemessenes Reporting unter dem Pariser Abkommen zu identifizieren. 74 Experten aus den AILAC-Staaten und der Region nahmen teil.
  • AILAC organisierte gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Februar 2021 ein Webinar zu "Design von Transformations-Projekten", einem Austausch zur Transformation von Ländern in Richtung Dekarbonisierung und Resilienz von Gesellschaften in Anbetracht der Klimakrise. 91 Fachkräfte nahmen teil.

Projektdaten

Länder:
Chile, Costa Rica, Guatemala, Honduras, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru

Durchführungs­organisation:
Economic and Social Research Consortium (CIES) - Peru

Politische Partner:
  • Ministry of Environment (MINAM) - Peru
  • Ministry of Environment (MMA) - Chile
  • Ministry of Environment and Energy (MINAE) - Costa Rica
  • Ministry of Environment and Natural Resources (MARN) - Guatemala
  • Ministry of Foreign Affairs - Chile
  • Ministry of Foreign Affairs - Colombia
  • Ministry of Foreign Affairs - Guatemala
  • Ministry of Natural Resources and the Environment - Honduras
  • National Environmental Authority (Autoridad Nacional del Ambiente) - Panama
  • Secretary of the Environment (SEAM) - Paraguay

Durchführungspartner:
  • Ministry of Environment (MINAM) - Peru
  • Ministry of Environment (MMA) - Chile
  • Ministry of Environment and Energy (MINAE) - Costa Rica
  • Ministry of Environment and Natural Resources (MARN) - Guatemala
  • Ministry of Foreign Affairs - Chile
  • Ministry of Foreign Affairs - Colombia
  • Ministry of Foreign Affairs - Guatemala
  • National Environmental Authority (Autoridad Nacional del Ambiente) - Panama
  • Secretary of the Environment (SEAM) - Paraguay

BMU-Förderung:
9.380.872,06 €

Laufzeit:
10/2013  bis  12/2022


Internetauftritt(e):



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