Ambition Leaders: Unterstützung der AILAC-Länder bei den UNFCCC-Verhandlungen

Stand: August 2020

Ziel und Maßnahmen

Lateinamerika und die Karibik sind in besonderem Maße von den Folgen des Klimawandels betroffen. Das Projekt unterstützt die Delegationen der Unabhängigen Assoziation Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten (AILAC) während und zwischen den Klimaverhandlungen. Dabei berät es nicht nur fachlich, sondern übernimmt zudem logistische Aufgaben. Dafür baut es eine zuverlässige und effiziente Struktur auf, die Themenkomplexe analysiert und für die Delegationen aufbereitet, Verhandlungsstrategien entwickelt, effektive Kommunikationsstrukturen etabliert und Verhandlungstrainings anbietet. Dadurch kann die AILAC-Verhandlungsgruppe verstärkt fundierte Positionen zu komplexen Verhandlungsthemen entwickeln und strategisch in die Verhandlungen einbringen. So trägt AILAC aktiv dazu bei, ambitionierte Mechanismen für Klimaschutz und Anpassung an die Folgen des Klimawandels im Rahmen der Verhandlungen unter der Klimarahmenkonvention zu entwickeln.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Unterstützungsstruktur für AILAC-Gruppe aufgebaut.
  • 51 offizielle Eingaben in den UNFCCC-Prozess erstellt oder bearbeitet sowie 514 technische Analysen von Eingaben und Vorschlägen anderer Verhandlungsgruppen erstellt.
  • 247 Delegierte der AILAC-Länder zu Verhandlungsthemen und -techniken geschult.
  • Förderung des Dialogs mit der Zivilgesellschaft durch Treffen zwischen AILAC und Nichtregierungsorganisationen während der Klimaverhandlungen.
  • Umfangreiche Medienarbeit geleistet, insbesondere unter Nutzung von Social-Media-Plattformen.
  • Chile, Costa Rica, Kolombien und Peru haben erklärt, bis 2050 CO2-Neutralität erreichen zu wollen.
  • Chile, Costa Rica, Kolumbien, Peru und Panama haben angekündigt, 2020 ihre NDCs zu verbessern, und folgen damit den Auflagen des Pariser Klimaabkommens.

Projektdaten

Länder:
Chile, Costa Rica, Guatemala, Honduras, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru

Durchführungs­organisation:
Economic and Social Research Consortium (CIES) - Peru

Partnerinstitution(en):
  • Ministry of Environment (MINAM) - Peru, Ministry of Environment (MMA) - Chile, Ministry of Environment and Energy (MINAE) - Costa Rica, Ministry of Environment and Natural Resources (MARN) - Guatemala, Ministry of Foreign Affairs - Chile, Ministry of Foreign Affairs - Colombia, Ministry of Foreign Affairs - Guatemala, Ministry of Natural Resources and the Environment - Honduras, National Environmental Authority (Autoridad Nacional del Ambiente) - Panama, Secretary of the Environment (SEAM) - Paraguay
  • Relevante Partnerinstitutionen (Regierungsinstitutionen, Nichtregierungsorganisationen)

BMU-Förderung:
9.380.872,06 €

Laufzeit:
10/2013  bis  12/2022


Internetauftritt(e):



  • Twitter
  • Facebook
  • Google+