Begleitung des Anpassungsfonds in der Zeit nach dem Pariser Abkommen - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Begleitung des Anpassungsfonds in der Zeit nach dem Pariser Abkommen

Stand: November 2020

Das Projekt trägt zu einer gestärkten Anpassungs-Architektur auf internationaler Ebene bei, um besonders verletzliche Bevölkerungsgruppen bei der Bewältigung der negativen Auswirkungen des Klimawandels zu unterstützen. Durch die erfolgreiche Interaktion zwischen Zivilgesellschaft, Regierungen und dem Anpassungsfonds (AF) werden die Durchführung von AF-Projekten sowie Politiken und Prozesse des AF verbessert. Partner-NGOs in Entwicklungsländern werden unterstützt, Mutli-Stakeholder-Prozesse zu Anpassungsfinanzierung und dem AF durchzuführen. Dieser konstruktive Austausch zwischen Zivilgesellschaft und Entscheidungsträgern in Partnerländern stellt die Basis für eine bessere regionale und internationale Anpassungsfinanzierungstrategie dar. Eine solche Strategie priorisiert aufgrund des konstruktiven Inputs des Adapation Fund NGO Network die Bedürfnisse der besonders verletzlichen Gruppen. Auch Süd-Süd-Lerneffekte werden durch intensive regionale Zusammenarbeit gestärkt.
Vorgängerprojekt(e)
Zivilgesellschaftliche Beteiligung und transparente Strukturen in der Post-2015 Anpassungsarchitektur

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Germanwatch hat im Oktober 2018 die Studie "The future role of the Adaptation Fund in the international climate finance architecture" (www.germanwatch.org/…) veröffentlicht. Die Studie enthält konkrete Empfehlungen für ein UNFCCC Entscheidung dazu wie der Anpassungsfonds (AF) dem Pariser Abkommen dienen kann sowie weitere konkrete Empfehlungen für das Direktorium des Fonds (AFB). Das Projekt leistet außerdem einen konkreten Beitrag zur Debatte um ausreichend, nachhaltige und vorhersehbare Finanzierung für den AF.
  • Die Arbeit des AF NGO Network wurde im bisherigen Projektverlauf gestärkt. Das Netzwerk hat sich in der Projektlaufzeit weiter institutionalisiert und seine Governance Struktur hinsichtlich Transparenz und Partizipation gestärkt. Neben einem Entscheidungsgremium hat das Netzwerk in der bisherigen Projektlaufzeit auch etwa 100 neue Mitgliedsorganisationen bekommen. Vor allem Süd-NGOs haben Ownership für das Netzwerk entwickelt und wurden dazu befähigt ihre lokalen Erkenntnisse in Empfehlungen für AFB Entscheidungen einzubringen (z.B. durch das Kommentieren von AF Projektvorschlägen).
  • Die Reichweite des Netzwerks wurde erweitert, unter anderem durch neue Partnerinstitutionen in Südamerika (Ecuador), Südasien (Indien) und Osteuropa/Kaukasus (Georgien), die in ihren jeweiligen Ländern/Regionen Multi-Stakeholder-Dialoge zu Anpassungsfinanzierung und dem AF durchführen und "Regional Hubs" des Netzwerks aufbauen.
  • Das AF NGO Netzwerk veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Blogartikel mit lokalen Erkenntnissen und Erfahrungen zu nationalen AF Prozessen und Projekten sowie Best-Practice Beispiele im AF L(ink zum Blog www.af-network.org/…). Außerdem versendet das Netzwerk in regelmäßigen Abständen einen Newsletter mit relevanten Updates zum AF (Newsletter Registrierung: www.af-network.org/…).
  • Das AF NGO Netzwerk hat eine Studie zum Thema "Further Strengthening Civil Society Engagement in the Work of the Adaptation Fund Board" veröffentlicht (Englisch: www.af-network.org/… ; Französisch: www.af-network.org/…).
  • Das AF NGO Network hat für die halbjährlichen AFB Treffen den sogenannten "zivilgesellschaftlichen Dialog" ausgerichtet. Während dieses Dialogs teilen Süd-NGOs Erfahrungen zu Prozessen und Projekten des AF in ihren Ländern mit dem AFB.
  • Das AF Sekretariat und ein Großteil des AFB schätzen die Arbeit und die Empfehlungen des AF NGO Netzwerks, die mit der Unterstützung dieses Projekts entwickelt wurden, sehr. Dies spiegelt sich auch in Diskussion und Entscheidung des AFB wieder.
  • Weitere Informationen zu Projektaktivitäten finden Sie auf der Webseite des AF NGO Netzwerks (www.af-network.org) sowie auf dem Twitter Kanal des Netzwerks @AF_NGO_Network

Projektdaten

Länder:
Benin, Ecuador, Georgien, Honduras, Indien, Jamaika, Jordanien, Ruanda, Senegal, Südafrika, Tansania

Durchführungs­organisation:
Germanwatch e.V.

BMU-Förderung:
988.781,00 €

Laufzeit:
05/2017  bis  10/2020


Internetauftritt(e):

Video



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