Beitrag an die Forest Carbon Partnership Facility

Stand: Dezember 2021

Die Forest Carbon Partnership Facility (FCPF) unterstützt Entwicklungsländer bei Maßnahmen zur Emissionsminderung durch die Bekämpfung der Entwaldung und der Walddegradierung. Sie wurde ursprünglich von der Weltbank und The Nature Conservancy im Jahr 2007 als eine Initiative entwickelt, um Länder bei der Umsetzung eines neuen Konzepts, genauer REDD+, zu unterstützen. Die FCPF ist eine globale Partnerschaft von Regierungen, Unternehmen, der Zivilgesellschaft und Organisationen der indigenen Bevölkerung. Es gibt zwei Unterfonds: den Readiness Fund und den Carbon Fund. Der Readiness Fund finanziert Maßnahmen der Entwicklungsländer zum Aufbau von Ressourcen und Kompetenzen im Waldbereich. Der Carbon Fund betreibt eine Inwertsetzung der vermiedenen Emissionen durch den Walderhalt. Das Bundesumweltministerium hat für 2010 Mittel zur Erfüllung der deutschen Fast-Start-Finanzierung für Entwicklungsländer in Höhe von 35 Millionen € zugewiesen bekommen, zehn Millionen Euro fließen in den Carbon Fund der FCPF.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

Bei dem Beitrag an die Forest Carbon Partnership Facility (FCPF) handelt es sich um einen ungebundenen freiwilligen Beitrag an den „Carbon Fund“ Unterfonds. Mit dieser einmaligen Förderung beabsichtigt die multilaterale Initiative die Vermeidung von Entwaldung als auch die Degradierung von Wäldern in den Tropenregionen. Somit werden Entwicklungsländer aktiv bei den Maßnahmen der Emissionsminderung unterstützt. Der FCPF hat in den letzten sieben Jahren durch die Entwicklung umfassender Programme zur Emissionsreduzierung eine beispiellose Dynamik geschaffen.

Projektdaten

Länder:
weltweit

Durchführungs­organisation:
The World Bank Group

BMU-Förderung:
10.000.000,00 €

Laufzeit:
11/2010  bis  12/2012




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