Beitrag zur Beschleunigung der Umsetzung von REDD+ in Afrika

Stand: Februar 2021

Waldschutz, die Restauration degradierter Wälder und die Wiederaufforstung ehemals bewaldeter Flächen sind wichtige Maßnahmen, den durch Entwaldung freigesetzten Treibhausgasemissionen entgegenzuwirken. REDD+ soll durch Finanztransfers aus dem globalen Norden in den Süden Anreize für den Waldschutz schaffen. Bei dem Vorhaben handelt es sich um einen Treuhandfonds für die Beschleunigung von REDD+ in Afrika. Er unterstützt die verbesserte Entwicklung von REDD+-Strategien, -Politiken, -Investitionsprogrammen und -Projekten in afrikanischen Ländern im Rahmen ihrer Strategien für eine emissionsarme Entwicklung. Zudem hilft er, die wichtigsten Finanzierungslücken für die Umsetzung von REDD+ und forstwirtschaftlicher Entwicklung in afrikanischen Ländern zu beschleunigen und zu überbrücken.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

Bei dem Projekt handelt es sich um einen Treuhandfonds, welcher vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) als alleinige Geberinstitution mit insgesamt 15 Millionen Euro unterstützt wird. Es zielt darauf ab, den Mechanismus von REDD+, der von den Vertragsparteien der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) entwickelt wurde, zu stärken.

Projektdaten

Länder:
weltweit

Durchführungs­organisation:
The World Bank Group

BMU-Förderung:
15.000.000,00 €

Laufzeit:
12/2018  bis  12/2030




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