CDM Projekt zur ländlichen Elektrifizierung - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

CDM Projekt zur ländlichen Elektrifizierung

Stand: Oktober 2021

Ziel des Projektes war es, den Aufbau und Betrieb von Kleinanlagen zur Gasifizierung von Biomasse, zum Beispiel aus Ernteresten von Hirse oder Baumwolle, zu fördern. In den geplanten Anlagen sollte im Pyrolyse-Verfahren aus Biomasse Strom erzeugt. Dabei sollten etwa 5.000 bis 7.500 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart werden. Die Holzkohle, die bei der Glasifizierung entsteht, wäre als Dünger auf den Äckern verwendbar. Das Vorhaben sollte als Clean Development Mechanismus (CDM) - Gold Standard Projekt entwickelt werden.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Projekt abgeschlossen
  • Statt des geplanten Aufbaus und Betriebs von insgesamt 1,5 bis 2 Megawatt inst. Leistung in zwei Kleinstädten zum Aufbau einer Stromversorgung aus nachhaltiger Biomasse konnte nur eine Pilotanlage von 22 kWel. realisiert werden; Ursache: nicht überwindbare Schwierigkeiten mit dem staatlichen Stromversorger und der Energieadministration, die einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlagen - trotz volks- und betriebswirtschaftlicher Vorteile der geplanten Bioenergieprojekte - nicht zuließen
  • Die Pilotanlage sichert den reibungslosen Betrieb des lokalen Krankenhauses und dient als Demonstrations- und Referenzanlage für mögliche weitere Projekte in Westafrika

Projektdaten

Länder:
Burkina Faso

Durchführungs­organisation:
atmosfair gGmbH

Politische Partner:
  • City of Garango - Burkina Faso
  • City of Pô - Burkina Faso
  • Ministry of Mines, Quarries and Energy - Burkina Faso
  • Permanent Secretariat of the National Council for the Environment and Sustainable Development (SP/CONEDD) - Burkina Faso

Durchführungspartner:
  • Ankur Scientific Energy Technologies PVT. Ltd.
  • National Electricity Company of Burkina Faso (SONABEL)

BMU-Förderung:
624.473,43 €

Laufzeit:
11/2008  bis  12/2010


Internetauftritt(e):



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