Climate Transparency: Aktivitäten in sechs G20 Ländern

Stand: Oktober 2021

Das Projekt vereint die wichtigsten Klima-Assessments und die Expertise verschiedener Institutionen aus G20 Ländern. Gemeinsam zeigen Experten anhand von unabhängigen, vergleichbaren und umfassenden Daten auf, wie weit der Umbau von der fossilen zur grünen Wirtschaft in den einzelnen G20 Ländern fortgeschritten ist. Der jährliche „Brown to Green-Bericht“ enthält anschauliche Informationen zu Emissionsminderung, Vulnerabilität und Finanzen. Mithilfe dieser Informationen zur Klimaperformance der G20-Länder stärkt das Projekt das Wissen von Schlüsselakteuren in Argentinien, Brasilien, Indien, Indonesien, Mexiko und Südafrika. So erweitern sie ihre Handlungsfähigkeit, ambitionierte Klimaschutzmaßnahmen anzustoßen. Workshops, Briefings, Veröffentlichungen und Medienberichte informieren Regierungsvertreter, G20-Stakeholder, NGOs, Think Tanks und Unternehmen über den klimafreundlichen Umstieg von fossilen Energieträger zu den erneuerbaren Energien („brown to green“).

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Der virtuelle Launch des Climate Transparency Berichts 2020 fand am 18. November 2020 statt, gefolgt von nationalen Launch Veranstaltungen in Argentinien, Brasilien, Indien, Mexiko und Südafrika (www.climate-transparency.org/…). Der Bericht umfasst unter anderem Berichterstattung zu den Reaktionen der G20-Länder auf die COVID-19-Pandemie. Der Climate Transparency Bericht erscheint jährlich und wird zusammen mit Germanwatch und anderen Projektpartnern erstellt. – Der Bericht von 2020 stieß in den Medien auf gute Resonanz und wurde in über 600 Artikeln in 44 Ländern erwähnt. Darüber hinaus gab es eine umfassende Kampagne in den sozialen Medien, die Grafiken und Infografiken, kurze animierte Videos und Videoaufnahmen mit länderspezifischen Botschaften umfasste. Auch auf Twitter generierte das Account von Climate Transparency viel Interesse, mit fast 5000 Besuchen des Profils und 300.000 Aufrufen der Inhalte. Christiana Figueres, frühere Generalsekretärin der UNFCCC, und Nobelpreisträger Joseph Stiglitz trugen mit Statements zur Unterstützung der Ausgabe des Berichts für 2020 bei. – Das Netzwerk des Projekts entwickelte den "NDC Transparency Check", der Empfehlungen gibt, welche Informationen Länder 2020 in ihren NDC Updates aufnehmen sollten, um Klarheit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten. 2020 wurden die Analysen der ersten NDCs aller G20-Länder in den Climate Transparency Bericht aufgenommen. Detaillierte Analysen wurden außerdem zu Argentinien, Australien, der EU, Indien, Mexiko und Südkorea veröffentlicht. – Aktuelle Informationen zum Projekt sind auf der Projektwebseite zu finden (www.climate-transparency.org).

Projektdaten

Länder:
Argentinien, Brasilien, Indien, Indonesien, Mexiko, Südafrika

Durchführungs­organisation:
Humboldt-Viadrina Governance Platform gGmbH

Politische Partner:
  • Brazilian Forum on Climate Change
  • China Energy Research Institute
  • Coordinating Ministry of Economic Affairs - Indonesia
  • Department of Forestry, Fisheries and the Environment (DFFE) - South Africa
  • Ministry of Environment, Forest and Climate Change (MoEFCC) - India
  • Ministry of Environment and Natural Resources (SEMARNAT) - Mexico
  • Ministry of Environment and Sustainable Development - Argentina
  • Ministry of Science, Technology, Innovation and Communication - Brazil

Durchführungspartner:
  • Centro Clima - Brazil
  • Germanwatch e.V.
  • Institute for Essential Services Reform (IESR)

BMU-Förderung:
4.049.979,30 €

Laufzeit:
03/2018  bis  03/2022


Internetauftritt(e):



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