Deutsch-Chinesische Klimapartnerschaft - Phase III - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Deutsch-Chinesische Klimapartnerschaft - Phase III

Stand: Oktober 2021

China hat sich mit seinem nationalen Klimaschutzbeitrag (NDC) verpflichtet, bis 2030 den Scheitelpunkt der CO2-Emissionen sowie eine Transformation zu einer klimaverträglichen Volkwirtschaft zu erreichen. Das Projekt trug zum Erreichen der NDCs Chinas bei, indem es die Partner und Partnerinnen beim Aufbau eines ganzheitlichen Klimaschutzsystems unterstützte. Es förderte den Wandel zu einem nachhaltigen Energiesystem, das auf Energieeffizienz und erneuerbaren Energien basierte, sowie den Übergang zu einer „Low Carbon Economy“. Das Projekt unterstützte den bilateralen Politikdialog zwischen dem BMU und dem chinesischen Umweltministerium (MEE) und förderte durch zielgerichtete Beratung den gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Aktivitäten auf lokaler Ebene stärkten Kapazitäten bei der effektiven Umsetzung von integrierten Klimaschutzansätzen. Aus dem Dialog abgeleitete Kooperationsthemen (beispielsweise Süd-Süd-Kooperation) wurden unter anderem zur IKI-Portfolioentwicklung aufbereitet.
Vorgängerprojekt(e)
Deutsch-chinesische Klimapartnerschaft Deutsch-chinesische Klimapartnerschaft und Zusammenarbeit zu erneuerbaren Energien

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Das Projekt ist abgeschlossen.
  • Im Jahr 2018 organisierte das Projekt in Peking einen Workshop zu Langfriststrategien für Klimaschutz in China. Expertinnen und Experten von Climate Analytics, National Center for Climate Change Strategy and International Cooperation (NCSC), Energy Research Center, State Information Center und Renmin University nahmen daran teil.
  • Das Projekt führte 2019 und 2020 sechs Kapazitätsaufbaumaßnahmen zur Energiewende auf kommunaler Ebene. Zielgruppe waren Energieabteilungen von Stadtregierungen sowie lokale Beratungs- oder Forschungseinheiten. Die Themen waren: „klimafreundliche Wärmeversorgung“, „grüne wirtschaftliche Erholung im Energiesektor“, „Systemintegration erneuerbarer Energien“ und „Energieleitplanung“. Insgesamt nahmen 194 Personen an den Fortbildungen teil. Im Sommer 2019 fanden zwei Aktivitäten in den Städten Changzhi (Provinz Shanxi) und Zhengzhou (Provinz Henan) statt. Im Winter 2019 wurde eine Studienreise nach Deutschland und Österreich durchgeführt.
  • The Renewables Academy (RENAC) führte Energiewende-Trainings für Teilnehmende aus Stadtregierungen und –behörden durch. Insgesamt 131 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von diversen Lokalregierungen der jeweiligen Provinzen haben teilgenommen.
  • Das Projekt veröffentlichte Fachpublikationen, unter anderem zum deutschen Energiestatistiksystem, der deutschen Kommunalrichtlinie (climatecooperation.cn/…), zur Methodik der Erstellung städtischer Energie- und Klimakonzepte (climatecooperation.cn/…) und zu Strukturwandel und Energiewende in deutschen Energieregionen.
  • Das Projekt unterstützte verschiedene Fachkonferenzen, beispielsweise mit Beiträgen zu deutschen Erfahrungen mit Klimagesetzgebung, Klimafinanzierung, integrierter Energieplanung, Umsetzung seiner National Determined Contribution (NDC) oder mit dem Strukturwandel in Industriegebieten.
  • Das Projekt erstellte 2019 einen Aktionsplan für klimafreundliche Wärmeerzeugung für die Stadt Xintai (Provinz Shandong). Die Stadt setzte viele der Maßnahmen bereits im Jahr 2020 um, z. B. energetische Sanierungen und den Einsatz von Bioenergie im Fernwärmenetz.

Weiterführende Links

Projektdaten

Länder:
China

Durchführungs­organisation:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH - China

Politische Partner:
  • Ministry of Ecology and Environment - China

Durchführungspartner:
  • Ministry of Ecology and Environment - China

BMU-Förderung:
4.915.226,02 €

Laufzeit:
09/2017  bis  10/2020


Internetauftritt(e):



  • Twitter
  • Facebook
  • Google+
<