Deutsch-Chinesische Umweltpartnerschaft - Phase II

Stand: September 2020

Ziel und Maßnahmen

Vor dem Hintergrund eines verlangsamten Wirtschaftswachstums verstärkt Chinas 13. Fünf-Jahresplan das Thema Umweltschutz, indem er eine nachhaltige Entwicklung und eine "ökologische Zivilisation" fordert. Die Deutsch-Chinesische Umweltpartnerschaft unterstützt China bei der Ausgestaltung einer wirksamen Umweltpolitik. Dazu gehören gezielter Erfahrungsaustausch und Beratung, beispielsweise zur Vermeidung und Kontrolle von Luft-, Wasser- und Bodenverschmutzung. Das Projekt fördert marktorientierte Ansätze, nachhaltige Produktions- und Konsummuster. Zudem stärkt es institutionelle und individuelle Kapazitäten, um die Einhaltung von Schutzmaßnahmen zu verbessern. Ergänzend trägt es dazu bei, die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 umzusetzen sowie den bilateralen Dialog mit dem chinesischen Umweltministerium und dem chinesischen Umweltbeirat zu fördern. /
Vorgängerprojekt(e)
Deutsch-Chinesische Umweltpartnerschaft

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

Erfolg in der langjährigen Kooperation zwischen dem Blauen Engel und dem chinesischen Umweltsiegel: Die Harmonisierung der Standards für die Umweltzertifizierung in den Produktgruppen Druckerpatronen und Aktenvernichter wurde vereinbart und soll 2019 unterzeichnet werden. Dies ist die entscheidende Grundlage für die gegenseitige Anerkennung der Umweltzeichen und unterstützt nachhaltigen Konsum in China und in Deutschland.
  • Ein Schritt hin zu einem „Paris Abkommen für den Artenschutz“: Im Rahmen der Biodiversitäts-COP 14 in Sharm El Sheikh veranstaltete der China Council for International Cooperation on Environment and Development (CCICED) zusammen mit der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, dem World Wildlife Fund (WWF) und mit Unterstützung des Projektes ein Side Event zum Thema Post-2020 Rahmenwerk für den Artenschutz. Unter den Teilnehmer/-innen waren unter anderem Vertreter/-innen der Regierungen Malawis, Mexikos, des BMU und der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN). Die Veranstaltung diente als wichtige Plattform für Austausch im Vorfeld der COP 15, die 2020 in Kunming, China, stattfinden wird. Die 15. Biodiversitäts-COP wird eine besondere Bedeutung zukommen, weil dort die neuen globalen Ziele zum Schutz der Artenvielfalt für die Dekade 2020 bis 2030 beschlossen und diese als „New Deal for Nature“ der Weltgemeinschaft präsentiert werden sollen. Die Teilnehmer/-innen des Side Events drückten die Hoffnung aus, dass dieses Post-2020 Rahmenwerk ein ähnlich großer Durchbruch wird wie das Pariser Übereinkommen für den Klimaschutz.
  • Das Vorhaben organisierte zahlreiche Studienreisen für das chinesische Umweltministerium (Ministry of Environment and Ecology, MEE) und den CCICED nach Deutschland und andere EU-Länder. U.a. standen Themen wie die Vermeidung und Beseitigung von Bodenverschmutzung, der Schutz der Biodiversität, die Bekämpfung von Meeresmüll und die Strafverfolgung im Umweltbereich im Mittelpunkt der Austausche.

Projektdaten

Länder:
China

Durchführungs­organisation:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH - China

Partnerinstitution(en):
  • Ministry of Environmental Protection - China
  • China Council for International Cooperation (CCICED) - China ,Ministry of Environmental Protection - China

BMU-Förderung:
6.500.000,00 €

Laufzeit:
09/2017  bis  09/2021


Internetauftritt(e):



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