Finanzielle Inklusion und Klimaschutzpolitik Initiative zum wechselseitigen Lernen (FICC)

Stand: September 2021

Die Mitglieder der Alliance for Financial Inclusion (AFI) sehen finanzielle Inklusion als ein Schlüsselfaktor zur Erreichung der SDGs. Die Initiative ist eine globale Plattform zu finanzieller Inklusion für Zentralbanken, Finanzaufsichtsbehörden, Finanzministerien und andere relevante Akteurinnen und Akteure aus über 80 Entwicklungs- und Schwellenländern. Gemeinsam werden innovative und wirkungsvolle politische Strategien entwickelt, die den Klimawandel bekämpfen und zur Anpassung an seine Folgen beitragen. Das Projekt bietet dazu kollegiales Lernen, den Aufbau von Ressourcen und Kompetenzen, öffentlich-private Dialoge, Institutionenanalysen und andere Dienstleistungen für AFI-Mitglieder an. So sollen diese in die Lage versetzt werden, entsprechende nationale Politikziele umzusetzen. Mehr als 200 Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger werden von Fortbildungen profitieren. Die Erfahrungen werden im AFI-Netzwerk geteilt und erreichen so die Finanzaufsichtsbehörden.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Die dritte AFI Global IGF Konferenz wurde von der Banco de Mocambique (BdM) mitveranstaltet, um das Bewusstsein der Stakeholder zu schärfen und Kapazitäten aufzubauen. Der Gouverneur der BdM, Rogerio Zandamela, hob die Umsetzung einer aufsichtsrechtlichen Politik, die Überprüfung der Finanzregulierung und die Einführung von IGF-Finanzbildungsmaßnahmen als wichtige politische Lösungen hervor. AFI-Geschäftsführer Dr. Alfred Hannig rief das Netzwerk dazu auf, die Chance der globalen Pandemie zu nutzen, um die Agenda der finanziellen Inklusion voranzutreiben und die Welt zu einer besseren Normalität zu führen. Ein in Zusammenarbeit mit der SOAS University of London entwickeltes Reflexionspapier, Inclusive Green Finance: From Concept to Practice, wurde auf der Veranstaltung vorgestellt (www.afi-global.org/…). Ein Video, das die Fortschritte von neun AFI-Mitgliedsinstitutionen bei der Umsetzung ihrer Verpflichtungen aus der IGF-Maya-Erklärung: Bangladesh Bank, Reserve Bank of Fiji, Superindendencia Economia Popular y Solidaria (SEPS), Bank Al-Maghrib, Central Bank of Egypt, Bank of Ghana, Bank of Zambia, Reserve Bank of Zimbabwe und BbM zeigt, wurde erstellt (www.youtube.com/…).
  • Ein gemeinsames Lernprogramm wurde in Verbindung mit der Eröffnung des Europa-Repräsentanzbüros des Netzwerks in Luxemburg organisiert. Mehr als 100 Teilnehmende besuchten den dritten Tag des JLP, der dem IGF gewidmet war und bei dem unter anderem: Luxemburgs Ministerin für Umwelt, Klima und nachhaltige Entwicklung, Carole Dieschbourg und Tom Theobald vom luxemburgischen Finanzministerium, Dr. Susan Krohn vom deutschen Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Prof. Dr. Dirk Andreas Zetzsche vom Centre for Sustainable Governance and Markets an der Universität Luxemburg, Dr. Margarita Hernandez von der Superintendencia de la Economia Popular y Solidaria de Ecuador, Abderrahim Bouazza von der Bank al-Maghrib und Bertrand de Mazieres von der Europäischen Investitionsbank. Klimafinanzierung, Cybersicherheit und die Rolle von inklusiven FinTechs bei der Förderung des IGF waren einige der diskutierten Themen (www.afi-global.org/…).
  • Eine Reihe von drei Videos über die IGF-Implementierung in Fidschi wurde als Teil eines JLP entwickelt, das gemeinsam mit der Reserve Bank of Fiji veranstaltet wurde, und zeigt das Ovalau Agrophotovoltaik-Projekt, das Arbeitsplätze und nachhaltige Investitionen durch die von der Fiji Development Bank umgesetzten IGF-Richtlinien der Zentralbank schafft (www.youtube.com/…).
  • AFI veröffentlichte ein Interview mit dem scheidenden und dem neuen Vorsitzenden der IGFWG über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Arbeitsgruppe (www.afi-global.org/…).
  • IGF-Leiterin Johanna Nyman veröffentlichte einen Blog für einen Impakter, ein Online-Magazin über Nachhaltigkeit, Technologie und Wirtschaft. Sie hob hervor, wie internationale Verpflichtungen wie das AFI-Abkommen von Sharm El Sheikh, die Agenda für nachhaltige Entwicklung und das Pariser Abkommen die Entwicklung von Klimaschutzmaßnahmen für gefährdete Gemeinschaften vorantreiben (impakter.com/…).

Weiterführende Links

Projektdaten

Länder:
weltweit

Durchführungs­organisation:
Alliance for Financial Inclusion (AFI)

Politische Partner:
  • Diverse climate change relevant institutions in the respective partner countries/Diverse klimarelevante Institutionen in den entsprechenden Partnerländern
  • United Nations Environment Programme (UN Environment)

BMU-Förderung:
2.996.636,00 €

Laufzeit:
06/2018  bis  12/2021




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