Förderung einer emissionsarmen Energiewirtschaft zur Umsetzung der Klimaziele in der Dominikanischen Republik

Stand: Dezember 2021

In der Dominikanischen Republik basiert die Energieerzeugung derzeit auf fossilen Ressourcen und verursacht ein Drittel der nationalen Treibhausgasemissionen. Das Projekt unterstützt das Land bei der Transformation seines Energiesektors. Politische, institutionelle und regulatorische Reformen helfen, den Anteil erneuerbarer Energien an der Energieerzeugung und die Energieeffizienz zu steigern. Genehmigungsverfahren werden beschleunigt und Finanzierungsmechanismen entwickelt, die Investitionen in erneuerbare Energien fördern. Zudem fördert das Vorhaben die Vorbereitung von NAMAs und die Implementierung des nationalen Klimaschutzbeitrags im Energiesektor, inklusive verlässlicher Mechanismen zum Monitoring (MRV ). So wird langfristig zur Ambitionssteigerung der Klimaziele beigetragen. Es wird ein Pilotprojekt für nachhaltige Energieversorgung mit innovativen Betreiber- und Finanzierungsstrukturen (beispielsweise Genossenschaften) im ländlichen Raum umgesetzt.
Vorgängerprojekt(e)
Gestaltung und Kommunikation von Low Carbon Energy Roadmaps für kleine Inselstaaten in der Karibik

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Die Projektwebseite stellt Informationen über das Projekt zur Verfügung (siehe Link im Projektkasten).
  • Auch auf Facebook, YouTube und Twitter (Transición Energética RD) werden Informationen über das Projekt zur Verfügung gestellt.
  • Die Produktion von Erneuerbaren Energien hat sich seit Beginn des Projektes in 2018 fast verdreifacht. Im Jahr 2020 kamen bereits fast 9% der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien, davon 6,1% aus Windenergie, 1,63% aus Photovoltaik-Anlagen und 0,9% aus Biomasse.
  • Im Rahmen des Vorhabens wurden bereits technische Studien, Trainings und Sensibilisierungsmaßnahmen durchgeführt, sowie ein Vorhersagesystem (Leistungsprognosen) für die Erzeugung von Strom aus Sonne und Wind eingeführt. Dadurch konnte bewiesen werden, dass Erneuerbare Energien günstig und verlässlich produziert und eingespeist werden können.
  • Durch die ersten Erfolge des Projektes, konnte die lokale Regierung von Erneuerbaren Energien (EE) überzeugt werden und hat sich zu dem Ausbau dieser bekannt. Ebenso setzt nun auch der dominikanische Privatsektor vermehrt auf EE-Projekte, welche zuvor ausschließlich konventionelle Kraftwerke betrieb.
  • Im Entwicklungsplan für Erneuerbare Energien für 2018-2020 der Dominikanischen Republik wird die Unterstützung durch das Projekt Energiewende und die GIZ in zwei von 13 Punkten erwähnt.
  • Das Projekt hat eine Bildungsreise zur dezentralen Energieerzeugung bei dem National Renewable Energy Laboratory (NREL) im April 2019 in den USA organisiert.
  • Das Projekt hat einen Kongress zu den Themen Energiewende und Klimawandel im Mai 2019 in Santo Domingo organisiert.
  • Durch das neue Prognosesystem für Stromeinspeisung aus Sonne und Wind, können mehr variable Erneuerbare Energien eingespeist und fossile eingesparten werden, was zu einem stärkeren Vertrauen im Sektor und der Regierung geführt hat.

Projektdaten

Länder:
Dominikanische Republik (Dom Rep)

Durchführungs­organisation:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Politische Partner:
  • Ministry of Energy and Mines - Dominican Republic

Durchführungspartner:
  • Asociación para el Fomento de las Energías Renovables (Asofer)
  • Dominican Association of Industry and Energy (ADIE) - Dominican Republic
  • Dominican Corporation of State Electrical Companies (CDEEE) -
  • National Council for Climate Change and the Clean Development Mechanism - Dominican Republic
  • National Energy Commission (CNE) - Dominican Republic
  • Superintendencia de Electricidad de la República Dominicana (SIE)
  • Worldwatch Institute

BMU-Förderung:
4.800.000,00 €

Laufzeit:
07/2017  bis  06/2022


Internetauftritt(e):

Video



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