Green Economy Transformation in Kooperation mit der Partnership for Action on Green Economy (PAGE) – Synergien zwischen Niedrigemissionspfaden und den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG) - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Green Economy Transformation in Kooperation mit der Partnership for Action on Green Economy (PAGE) – Synergien zwischen Niedrigemissionspfaden und den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG)

Stand: November 2020

Green-Economy-Ansätze fördern eine wettbewerbsfähige, umwelt- und sozialverträgliche Wirtschaft, beispielsweise durch nachhaltige Landwirtschaft, erneuerbare Energien oder grüner Fiskalpolitik. Sie können wesentlich zur kohärenten Umsetzung der NDCs und SDGs beitragen. Das Vorhaben stärkt daher die Kompetenz von Schlüsselakteuren in öffentlichen Institutionen, diese Ansätze zu nutzen. Dazu werden in den Partnerländern Peru, Südafrika, Argentinien, Costa Rica, Indonesien und Uruguay sowie auf internationaler Ebene Dialogstrukturen gefördert und vorhandene Transformationsansätze gestärkt. Das Projekt arbeitet ergänzend zur Partnership for Action on Green Economy (PAGE) und verknüpft die nationalen Anstrengungen mit globalen Policy-Netzwerken. Es unterstützt das Bundesumweltministerium dabei, eine starke Rolle in der multi- und bilateralen IGE-Diskussion einzunehmen und Deutschland als Wegbereiter und Partner zu positionieren.
Vorgängerprojekt(e)
Förderung kohlenstoffarmer Entwicklung durch ökologisches Wirtschaften: Politikdialog, Beratungsdienstleistungen, Fortschrittsmonitoring Förderung kohlenstoffarmer Entwicklung durch ökologisches Wirtschaften in Kooperation mit der Partnership for Action on Green Economy (PAGE)

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Das Projekt unterstützte das Bundesumweltministerium (BMU) sowie PAGE bei der Vorbereitung und Durchführung diverser Veranstaltungen; zum Beispiel der dritten PAGE-Ministerkonferenz im Januar 2019 in Südafrika.
  • Argentinien, Peru, Uruguay und Südafrika treiben nationale IGE-Ansätze schrittweise voran. In Uruguay befähigte eine Workshop-Reihe Angestellte und Vertretende öffentlicher Institutionen, konkrete Projekte oder Maßnahmen zu verfolgen und IGE in ihren Organisationen zu verankern. In Südafrika unterstützt das Projekt zum Beispiel in Zusammenarbeit mit PEA einen Arbeitsstrang zu grünen Anleihen. Dank etablierter Netzwerke und Plattformen, wie beispielsweise der Green Growth Knowledge Platform (GGKP), können Partnerländer ihre Erfahrungen weltweit teilen.
  • Die Partnerschaft von UNEP, Internationalem Währungsfonds (IWF) und GIZ im Rahmen des Green Fiscal Policy Network (GFPN) stärkt den internationalen Wissens- und Erfahrungsaustausch zu grüner Fiskalpolitik. Das GFPN ist um neue Partner erweitert worden, darunter UNDP, die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), das Climate Action Peer Exchange (CAPE) Programm der Weltbank und die Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (UN ECLAC). Auf internationalen Konferenzen positionierte das Netzwerk Umweltsteuern und den Abbau um-weltschädlicher Subventionen als wichtigen Klimafinanzierungsansatz in der internationalen Debatte. Seit 2019 berät das Vorhaben die Finanzministerien von Costa Rica und Indonesien zur Umsetzung grüner fiskalpolitischer Ansätze.
  • Das Vorhaben unterstützt den Austausch internationaler Institutionen im Bereich Inclusive Green Economy. Damit trug es wesentlich zur Entstehung der „Partners for Inclusive Green Economy“ bei. Ziel der Partnerschaft ist es, Ressourcen besser zu bündeln, um die wirtschaftliche Transformation in den Ländern und Regionen zu beschleunigen. Dazu stellten die Partner im Juli 2019 ein gemeinsames Positionspapier vor, das Orientierung für einen andauernden Strukturwandel bietet. Im Juni 2020 wurde ein Prioritätenpapier für grüne Maßnahmen zur Erholung der Wirtschaft nach COVID-19 veröffentlicht.
  • Darüber hinaus arbeitet das Vorhaben gemeinsam mit GGKP an mehreren Webinaren: Im Mai 2019 fand das erste Webinar im Bereich Inclusive Green Economy mit knapp 150 Teilnehmer*innen statt. Danach wurde ein Webinar zu Subventionen fossiler Brennstoffe organisiert. Außerdem unterstützte das Vorhaben die GGKP-Webinar-Serie „Sustainability after COVID-19“. In Zusammenarbeit mit dem Green Fiscal Policy Network wurde dabei das Online-Seminar „Fiscal Polici-es to Green the Recovery“ organisiert.

Weiterführende Links

Projektdaten

Länder:
Argentinien, Costa Rica, Indonesien, Peru, Südafrika, Uruguay

Durchführungs­organisation:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Partnerinstitution(en):
  • Department of Environmental Affairs (DEA) - South Africa, Ministry of Environment (MINAM) - Peru," Ministry of Housing, Territorial Planning and Environment (MVOTMA) - Uruguay"
  • International Monetary Fund (IMF)
  • The Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD)
  • United Nations Environment Programme (UN Environment) - Kenya

BMU-Förderung:
6.000.000,00 €

Laufzeit:
01/2018  bis  07/2021


Internetauftritt(e):



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