Green Economy Transformation in Kooperation mit der Partnership for Action on Green Economy (PAGE) – Synergien zwischen Niedrigemissionspfaden und den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG)

Stand: July 2020

Ziel und Maßnahmen

Green-Economy-Ansätze fördern eine wettbewerbsfähige, umwelt- und sozialverträgliche Wirtschaft, beispielsweise durch nachhaltige Landwirtschaft, erneuerbare Energien oder grüner Fiskalpolitik. Sie können wesentlich zur kohärenten Umsetzung der NDCs und SDGs beitragen. Das Vorhaben stärkt daher die Kompetenz von Schlüsselakteuren in öffentlichen Institutionen, diese Ansätze zu nutzen. Dazu werden in den Partnerländern Peru, Südafrika, Argentinien, Costa Rica, Indonesien und Uruguay sowie auf internationaler Ebene Dialogstrukturen gefördert und vorhandene Transformationsansätze gestärkt. Das Projekt arbeitet ergänzend zur Partnership for Action on Green Economy (PAGE) und verknüpft die nationalen Anstrengungen mit globalen Policy-Netzwerken. Es unterstützt das Bundesumweltministerium dabei, eine starke Rolle in der multi- und bilateralen IGE-Diskussion einzunehmen und Deutschland als Wegbereiter und Partner zu positionieren.
Vorgängerprojekt(e)
Förderung kohlenstoffarmer Entwicklung durch ökologisches Wirtschaften: Politikdialog, Beratungsdienstleistungen, Fortschrittsmonitoring Förderung kohlenstoffarmer Entwicklung durch ökologisches Wirtschaften in Kooperation mit der Partnership for Action on Green Economy (PAGE)

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Das Projekt unterstützte das BMU sowie PAGE bei der Vorbereitung und Durchführung diverser Veranstaltungen; zum Beispiel der dritten PAGE-Ministerkonferenz im Januar 2019 in Südafrika. Dadurch konnte einerseits Inclusive Green Economy (IGE) als Strategie für die Erreichung von sowohl SDGs als auch NDCs weiter etabliert werden. Andererseits wurde Deutschlands Rolle als globaler Partner und Wegbereiter gestärkt. Durch die Unterstützung von Schlüsselakteurinnen und Schlüsselakteuren in Argentinien, Peru, Uruguay und Südafrika werden nationale Green-Economy-Ansätze schrittweise vorangetrieben. In Uruguay, beispielsweise, befähigte eine langfristige Workshopreihe Angestellte sowie Vertreterinnen und Vertreter öffentlicher Institutionen dazu, konkrete Projekte oder Maßnahmen voranzutreiben und somit Green-Economy-Ansätze in ihren jeweiligen Organisationen zu verankern. Dank etablierter Netzwerke und Plattformen, wie beispielsweise der Green Growth Knowledge Partnership (GGKP), können die Partnerländer ihre gewonnenen Erfahrungen auch mit anderen Akteurinnen und Akteuren weltweit teilen.
  • Der Wissens- und Erfahrungsaustausch zu grüner Fiskalpolitik im „Green Fiscal Policy Network“, einer Partnerschaft zwischen UN Environment, dem Internationalen Währungsfonds (IMF) und GIZ, wurde gestärkt. So wurde das Netzwerk um erfahrene Wissenspartner, wie beispielsweise die Weltbank, UNDP und OECD, erweitert. Mit einer Reihe von Veranstaltungen im Zuge internationaler Klimafinanzierungskonferenzen positionierte das Netzwerk Umweltsteuern und den Abbau umweltschädlicher Subventionen als wichtigen Klimafinanzierungsansatz in der internationalen Debatte.
  • Das Projekt unterstützt seit Jahren aktiv den Austausch zwischen und mit anderen internationalen Institutionen im Bereich Green Economy. Damit trug es wesentlich zur Entstehung der „Partners for Inclusive Green Economy“ bei. Ziel der Partnerschaft ist es, ihre Ressourcen noch besser zu bündeln, um die wirtschaftliche Transformation auf globaler, nationaler und subnationaler Ebene zu beschleunigen. Dazu stellten die Partner im Juli 2019 ein gemeinsames Positionspapier vor, das Orientierung für einen nachhaltigen Strukturwandel bietet (www.giz.de/…). Zum 5. Juni 2020 wurde des Weiteren ein Optionspapier zur Green Recovery von COVID-19 veröffentlicht (www.greeneconomycoalition.org/…).
  • Darüber hinaus arbeitet das Projekt gemeinsam mit GGKP an einer Reihe von Webinaren zum grenzüberschreitenden Informations- und Erfahrungsaustausch.

Weiterführende Links

Projektdaten

Länder:
Argentinien, Costa Rica, Indonesien, Peru, Südafrika, Uruguay

Durchführungs­organisation:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Partnerinstitution(en):
  • Department of Environmental Affairs (DEA) - South Africa, Ministry of Environment (MINAM) - Peru," Ministry of Housing, Territorial Planning and Environment (MVOTMA) - Uruguay"
  • International Monetary Fund (IMF),The Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD),United Nations Environment Programme (UN Environment) - Kenya

Laufzeit:
01/2018  bis  07/2021




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