Green Economy Transformation in Kooperation mit der Partnership for Action on Green Economy (PAGE) – Synergien zwischen Niedrigemissionspfaden und den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG) - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Green Economy Transformation in Kooperation mit der Partnership for Action on Green Economy (PAGE) – Synergien zwischen Niedrigemissionspfaden und den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG)

Stand: April 2020

Ziel und Maßnahmen

Schlüsselakteure in öffentlichen Institutionen sollen in ihrer Kompetenz gestärkt werden, SDGs und NDCs mit Hilfe von Green Economy-Ansätzen kohärenter umzusetzen (Outcome). Entsprechende Erfahrungen werden auf internationaler Ebene kommuniziert und bestärken andere Länder in ihren Anstrengungen. Das Vorhaben stärkt vorhandene Transformationsansätze in den Partnerländern Peru, Südafrika, Argentinien, Costa Rica, Indonesien und Uruguay, in denen der Dialog von Schlüsselakteuren der SDG- und NDC-Implementierung gefördert wird. Es agiert dabei komplementär zu PAGE und anderen IGE-Initiativen sowie zu bilateralen Projekten, v.a. im Klimabereich. Das Projekt verknüpft die nationalen Anstrengungen mit globalen Experten- und Policy-Netzwerken und fördert damit den Wissensaustausch und Transformationspartnerschaften. Das BMU wird dabei unterstützt, eine starke Rolle in der multi- und bilateralen IGE-Diskussion einzunehmen und Deutschland als Wegbereiter und Partner zu positionieren.
Vorgängerprojekt(e)
Förderung kohlenstoffarmer Entwicklung durch ökologisches Wirtschaften: Politikdialog, Beratungsdienstleistungen, Fortschrittsmonitoring Förderung kohlenstoffarmer Entwicklung durch ökologisches Wirtschaften in Kooperation mit der Partnership for Action on Green Economy (PAGE)

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

Das Projekt unterstützte das BMU sowie PAGE bei der Vorbereitung und Durchführung diverser Veranstaltungen; zum Beispiel der dritten PAGE-Ministerkonferenz im Januar 2019 in Südafrika. Dadurch konnte einerseits Inclusive Green Economy (IGE) als Strategie für die Erreichung von sowohl SDGs als auch NDCs weiter etabliert werden. Andererseits wurde Deutschlands Rolle als globaler Partner und Wegbereiter gestärkt. Durch die Unterstützung von Schlüsselakteurinnen und Schlüsselakteuren in Argentinien, Peru, Uruguay und Südafrika werden nationale Green-Economy-Ansätze schrittweise vorangetrieben. In Uruguay, beispielsweise, befähigte eine langfristige Workshopreihe Angestellte sowie Vertreterinnen und Vertreter öffentlicher Institutionen dazu, konkrete Projekte oder Maßnahmen voranzutreiben und somit Green-Economy-Ansätze in ihren jeweiligen Organisationen zu verankern. Dank etablierter Netzwerke und Plattformen, wie beispielsweise der Green Growth Knowledge Partnership (GGKP), können die Partnerländer ihre gewonnenen Erfahrungen auch mit anderen Akteurinnen und Akteuren weltweit teilen.
  • Der Wissens- und Erfahrungsaustausch zu grüner Fiskalpolitik im „Green Fiscal Policy Network“, einer Partnerschaft zwischen UN Environment, dem Internationalen Währungsfonds (IMF) und GIZ, wurde gestärkt. So wurde das Netzwerk um erfahrene Wissenspartner, wie beispielsweise die Weltbank, UNDP und OECD, erweitert. Mit einer Reihe von Veranstaltungen im Zuge internationaler Klimafinanzierungskonferenzen positionierte das Netzwerk Umweltsteuern und den Abbau umweltschädlicher Subventionen als wichtigen Klimafinanzierungsansatz in der internationalen Debatte
  • Das Projekt unterstützt seit Jahren aktiv den Austausch zwischen und mit anderen internationalen Institutionen im Bereich Green Economy. Damit trug es wesentlich zur Entstehung der „Partners for Inclusive Green Economy“ bei. Ziel der Partnerschaft ist es, ihre Ressourcen noch besser zu bündeln, um die wirtschaftliche Transformation auf globaler, nationaler und subnationaler Ebene zu beschleunigen. Dazu stellten die Partner im Juli 2019 ein gemeinsames Positionspapier vor, das Orientierung für einen nachhaltigen Strukturwandel bietet.
  • Darüber hinaus arbeitet das Projekt gemeinsam mit GGKP an einer Reihe von Webinaren zum grenzüberschreitenden Informations- und Erfahrungsaustausch.

Weiterführende Links

Projektdaten

Länder:
Argentinien, Costa Rica, Indonesien, Peru, Südafrika, Uruguay

Durchführungs­organisation:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Partnerinstitution(en):
  • Department of Environmental Affairs (DEA) - South Africa, Ministry of Environment (MINAM) - Peru," Ministry of Housing, Territorial Planning and Environment (MVOTMA) - Uruguay"
  • International Monetary Fund (IMF),The Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD),United Nations Environment Programme (UN Environment) - Kenya

BMU-Förderung:
6.000.000,00 €

Laufzeit:
01/2018  bis  07/2021




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