Integration elektrischer 2-& 3-Räder in bestehende städtische Verkehrssysteme in Entwicklungsländern - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Integration elektrischer 2-& 3-Räder in bestehende städtische Verkehrssysteme in Entwicklungsländern

Stand: April 2021

Der Verkehrssektor trägt massiv zu Luftverschmutzungen und zum Klimawandel bei. In vielen asiatischen und afrikanischen Ländern sind zwei- und Dreiräder das primäre Verkehrsmittel. Eine Umstellung auf Elektromobilität bietet daher enormes Einsparpotenzial für Treibhausgase. Das Projekt entwickelt in sechs Ländern Programme zum Übergang von Verbrennungsmotoren zu elektrischen und nicht-motorisierten Zwei- und Dreirädern. Ziel ist es, diese Verkehrsträger in die bestehenden städtischen Verkehrssysteme zu integrieren. Es wird ein politischer Rahmen geschaffen, der die Entwicklung der Elektromobilität in den Zielländern insgesamt vorantreibt. So sollen sie weiteren Ländern als Vorbilder für klimafreundliche Veränderungen im Verkehrssektor dienen. Diese Intervention wirkt sich direkt auf die Bevölkerung aus, indem sie die Luftverschmutzung verringert, die nationale Energiesicherheit verbessert, grüne Arbeitsplätze schafft sowie Armut und Ungleichheit verringert.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Entwicklung eines kostenlosen Tools, um das Potenzial an Energie, Emissionen und Kosteneinsparungen durch Verlagerung auf Elektromobilität abzuschätzen: (www.unenvironment.org/…)
  • Entwicklung einer kostenlosen Datenbank, die Informationen über steuerliche, regulatorische und andere Politiken im Zusammenhang mit der Elektromobilität in Ländern auf der ganzen Welt enthält (www.unenvironment.org/…).
  • Im Juni 2019 genehmigte die Global Environment Facility (GEF) die Zuweisung von 33 Millionen US-Dollar für ein globales Programm unter der Leitung von UNEP und der Internationalen Energieagentur, um 17 Entwicklungs- und Transformationsländer bei der Umstellung auf Elektromobilität zu unterstützen (www.unenvironment.org/…).
  • Im Oktober 2020 wurden politische Richtlinien für 2- & 3-Räder durch Clean Air Asia und UN Environment veröffentlicht.
  • Kenia:
    • Unterstützung des Kenya Bureau of Standards (KEBS) bei der Entwicklung von Standards und Spezifikationen für die Elektromobilität in Kenia (UN-Environment und GIZ) (kenyalaw.org/…).%20-%20Pages%203752%20%E2%80%93%203753).
    • Start zweier Pilotprojekte am 15. März 2019 im Rahmen der 4. Umweltversammlung der Vereinten Nationen in Nairobi (www.unenvironment.org/…).
  • Philippinen:
    • Unterstützung der philippinischen Partner bei der Entwicklung von nationalen Normen für elektrische Straßenfahrzeuge. 23 Normen für elektrische Straßenfahrzeuge wurden verabschiedet.
    • Am 26. November 2019 wurde im Rahmen einer Pressekonferenz in Pasig City ein Pilotprojekt mit der Philippine Post Corporation (PHL Post), TAILG und Clean Air Asia gestartet (www.youtube.com/…;v=RstKYZ4S6aQ).
  • Vietnam:
    • Im März 2018 wurden zusammen mit dem vietnamesischen Ministry of Transport und Honda Vietnam Pilotprojekte in Hanoi gestartet

Projektdaten

Länder:
Kenia, Philippinen, Thailand, Uganda, Vietnam, Äthiopien

Durchführungs­organisation:
United Nations Environment Programme (UN Environment)

Politische Partner:
  • Department of Alternative Energy Development and Efficiency (DEDE) - Thailand
  • Department of Energy (DOE) - Philippines
  • Energy Regulatory Commission - Kenya
  • Ethiopian Road Transport Authority - Äthiopien
  • Ministry of Energy and Mineral Development - Uganda
  • Viet Nam Register of the Ministry of Transport - Viet Nam

Durchführungspartner:
  • Clean Air Initiative for Asian Cities Center, Inc. (Clean Air Asia) - Philippinen
  • Sustainable Transport Africa (STA) - Kenya

BMU-Förderung:
3.333.500,00 €

Laufzeit:
03/2017  bis  02/2021


Internetauftritt(e):

Video



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