Kapazitätsaufbau für verbessertes Küsten- und Meeresmanagement in Westafrika (Mami Wata Projekt)

Stand: April 2021

Die afrikanische Atlantikküste umfasst eine „Exclusive Economic Zone”, in der sich eine große Artenvielfalt und reichhaltige Fischfanggebiete finden. Diese wertvollen Ökosysteme sind durch Überfischung und Verschmutzung gefährdet. Das Projekt nutzt einen integrierten Managementansatz, um in den Mitgliedsstaaten der Abidjan Convention den Umweltschutz von Marine- und Küstenökosystemen, Biodiversität, nachhaltige Ressourcennutzung und langfristige Bereitstellung von Ökosystemdienstleistungen zu verbessern. Dazu wird ein Konzept zur Identifizierung von EBSAs erarbeitet. Zudem unterstützt es bei grenzüberschreitenden Pilotprojekten in Benin, Elfenbeinküste und Ghana, um marine Raumplanungskonzepte für verbesserten Umweltschutz zu erstellen, eine nachhaltigen Entwicklung voranzubringen, die auf Ökosystemdienstleistungen basiert, und Berichte zum Zustand der Meeresumwelt zu verfassen. Mami Wata Partner übernehmen den Kapazitätsaufbau vor Ort.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

    Die Pilotprojekte des Mami Wata Projekts (Benin, Elfenbeinküste und Ghana) haben ihre Arbeit in 2018 und Frühjahr 2019 aufgenommen:
    • In der Elfenbeinküste wird das “Gestion intégrée de l’aire marine et côtière d’Abidjan à Assinie” Projekt gemeinsam mit dem Centre Ivoirien Antipollution (CIAPOL) durchgeführt.
    • In Ghana ist die Environmental Protection Agency federführend für das “Ecosystem Based Approach to an Integrated Marine and Coastal Environment Management” Projekt.
    • Das Pilotprojekt in Benin, GIZMaC („Gestion Intégrée de la Zone Marine et Côti-ère du Bénin)” wird vom Ministère du Cadre de Vie et du Développement Durable umgesetzt.
    • Finale Ergebnisse der Pilotprojekte, insbesondere Meeresraumpläne, sind für den weiteren Projektverlauf geplant.
    • Es haben bereits umfangreiche Stakeholder-Beteiligungen stattgefunden, EBSA von Benin und der Elfenbeinküste beschrieben. Hier sind außerdem die Meeresumweltzustandsberichte in letzter Konsultation mit Stakeholdern.
    • Neben der Arbeit in den Ländern wurde eine Kooperation zwischen der Elfenbeinküste und Ghana vereinbart, zur Schaffung eines grenzübergreifenden Meeresschutzgebiets.

Projektdaten

Länder:
Angola, Benin, Côte d'Ivoire (Elfenbeinküste), Demokratische Republik Kongo, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kap Verde, Kongo, Liberia, Mauretanien, Namibia, Nigeria, Senegal, Sierra Leone, São Tomé und Príncipe, Südafrika, Togo

Durchführungs­organisation:
GRID-Arendal

Politische Partner:
  • Secretariat of the Abidjan Convention - Ivory Coast

Durchführungspartner:
  • Secretariat of the Abidjan Convention - Ivory Coast

BMU-Förderung:
3.498.305,00 €

Laufzeit:
01/2016  bis  06/2021


Internetauftritt(e):



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