Klimaresiliente Stadtplanung: Unterstützung der städtischen Behörden auf den Philippinen

Stand: Dezember 2021

Das Projekt berät die philippinische Regierung, wie sie mit geeigneten politischen Maßnahmen und nachhaltigen Stadtentwicklungsplänen die Anpassung an den Klimawandel fördern kann. Zur Unterstützung des nationalen Klimawandelaktionsplans werden die institutionellen Kapazitäten auf nationaler und subnationaler Ebene gestärkt, um das städtische Wachstum in geeignete Gebiete zu lenken und dort nach Resilienzprinzipien zu gestalten. Im Rahmen des Projekts werden bestehende Richtlinien für eine nachhaltige Stadtplanung weiterentwickelt. Politikberatung, Kapazitätsentwicklung und modellhafte Umsetzungsaktivitäten helfen dabei, neue Erkenntnisse zu klimaresilienter Stadtentwicklung zu gewinnen. In fünf Städten mit unterschiedlichen Ökosystemen wird aufgezeigt, wie mit gezielten innovativen Maßnahmen die Resilienz gestärkt werden kann. Voraussetzung dafür ist ein Gleichgewicht zwischen ökonomischen und ökologischen Belangen. Die Ergebnisse werden dokumentiert und veröffentlicht. Das Projekt ist Teil des IKI-Corona-Response-Pakets.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Im Rahmen des IKI Green-Recovery-Unterstützungspakets werden Aktivitäten zur Erholung der Wirtschaft von den Auswirkungen der COVID-19 Pandemie in das Projekt integriert. Neben der Stärkung institutioneller Kapazitäten auf sub-nationaler und nationaler Ebene wird das Beratungsportfolio um das Thema Management von Klima- und Katastrophenrisiken erweitert.
  • Das neu gegründete Ministerium für Siedlungen und Stadtentwicklung (DHSUD) hat die Leitung des Projektsteuerungskomitees übernommen.
  • Für nationale Regierungsbehörden wurden u.a. Schulungen zu Umsetzungsinstrumenten für klimaresistente Stadtplanung und -gestaltung sowie Workshops zu Monitoring und Evaluierung von Klimaschutzmaßnahmen durchgeführt. Das Mentoring-Programm zum Thema Klimapolitik und Stadtentwicklungsprojekten wurde für die fünf Partnerstädten (Angeles, Cagayan de Oro, Legazpi, Ormoc und Tagum) abgeschlossen.
  • Eine Feldexkursion und ein Lernaustausch zwischen den fünf Partnerstädten und nationalen Partnern und Partnerinnen fand im September 2019 in Tagum statt. Der Austausch trug dazu bei, die städtischen Anpassungsprojekte auf Basis der Lernerfahrungen anderer Städte zu verbessern.
  • Das Projekt hat an verschiedenen Austauschformaten teilgenommen. So stellten beispielsweise die beiden Partnerstädte Ormoc und Cagayan de Oro bei der 12. jährlichen Bewusstseinswoche zur globalen Erwärmung und zum Klimawandel im November 2019 auf den Philippinen ihre Erfahrungen bzgl. der Integration von Klimarisikoanalysen in Planungsprozesse vor.
  • Das Projekt nutzte die Initiative „Urban October 2019“ von UN-Habitat, um die Aktivitäten in den Partnerstädten durch die Kampagnen „Youth Design Exchange“ und „The Mayors' Urban Challenge“ einem breiten Publikum vorzustellen.

Projektdaten

Länder:
Philippinen

Durchführungs­organisation:
UN-HABITAT

Politische Partner:
  • Climate Change Commission (CCC) - Philippines
  • Department of Interior and Local Governments (DILG) - Philippines
  • League of Cities of the Philippines
  • National Economic and Development Authority (NEDA) - Philippines
  • Republic of the Philippines, Department of Human Settlements and Urban Development (DHSUD)

BMU-Förderung:
2.687.706,00 €

Laufzeit:
03/2017  bis  09/2022


Internetauftritt(e):



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