Kolumbien: Schutzgebiete und Frieden - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Kolumbien: Schutzgebiete und Frieden

Stand: October 2020

Ziel und Maßnahmen

Landnutzungs- und Landbesitzkonflikte gefährden zahlreiche Ökosysteme in Kolumbien. Eine Verringerung oder Lösung der Konflikte trägt daher nicht nur zum Frieden, sondern auch zum Schutz der Biodiversität bei. Das Projekt leistet einen Beitrag, Landnutzungs- und Landbesitzkonflikte zu verringern oder zu lösen und verbessert somit das Management von Schutzgebieten. Das Vorhaben identifiziert Ursachen der Entwaldung und führt ein System zur Überwachung von Vereinbarungen des Friedensvertrages ein. Zudem stärkt es Pläne für eine nachhaltige Landnutzung, verbessert Kapazitäten zur Konfliktlösung und erarbeitet Lösungsansätze. Durch den Dialog mit Bauern werden die institutionellen Rahmenbedingungen für Schutzgebiete gestärkt. Ergänzend werden öffentliche und private Gelder für Biodiversitätsschutz mobilisiert und eingesetzt. Parallel dazu sollen die Lebensbedingungen der Kleinbauern- und Landlosen vor Ort verbessert und somit ein weiterer Beitrag für den Erhalt des Friedens geleistet werden./

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Während eines Feldbesuches in der Macarena Special Management Area (AMEM) wurde vereinbart, die Geschichte von drei Personen der Gemeinde während der Projektlaufzeit zu begleiten. Das Projekt hat mit der Dokumentation der Geschichte von zwei ehemaligen FARC-Kämpfern begonnen, die sich für Frieden und Naturschutz engagieren möchten.
  • Während des Besuchs wurde zudem ein Workshop zur Erstellung digitaler Inhalte durchgeführt, mit dem Ziel, die produktiven Projekte, die von der Genossenschaft J.E. durchgeführt werden, zu verbreiten.

Projektdaten

Länder:
Kolumbien

Durchführungs­organisation:
World Wide Fund for Nature (WWF) - Germany

Partnerinstitution(en):
  • Ministry of Environment and Sustainable Development (MADS) - Colombia
  • Parques Nacionales Naturales de Colombia

BMU-Förderung:
4.018.000,00 €

Laufzeit:
07/2019  bis  12/2022




Meldungen zum Projekt

05.06.2020Kolumbien: Hotspot der Artenvielfalt
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