Netzunabhängige Erneuerbare Energien für industrielle Anwender in Subsahara Afrika - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Netzunabhängige Erneuerbare Energien für industrielle Anwender in Subsahara Afrika

Stand: Juni 2021

In Subsahara-Afrika ist häufig der Mangel an zuverlässiger und kostengünstiger Stromversorgung eine Herausforderung für die Industrie. Reserve-Dieselgeneratoren sind weit verbreitet. Das Projekt erprobt Geschäftsmodelle für erneuerbare Energien (EE) in Industriebetrieben. Erneuerbare Energien, die fossile Back-up-Systeme ersetzen, sind unabhängig von Einspeisetarifen und kostengünstiger als fossile Eigenerzeugung. Damit entlasten sie gleichermaßen die Stromversorgungs- und die Industrieunternehmen. Das Projekt demonstriert die Wirtschaftlichkeit der Anlagen in Pilotvorhaben. In jedem Zielland werden Unternehmen bei der Entwicklung von EE-Projekten an Industriestandorten unterstützt und replizierbare Geschäftsmodelle vorgestellt. Die veröffentlichte Leistungsmessung der Anlagen soll die Transparenz erhöhen und die wahrgenommenen Investitionsrisiken verringern. Die Dokumentation der Geschäftsmodelle und die Bereitstellung von Toolkits sollen Unternehmen zu Nachahmung animieren.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • In 2019 fanden Vorbereitungsmissionen in die Zielländer statt.
  • Das Projekt hat eine Länderstudie zu netzunabhängigen erneuerbaren Energien in Kenia vorgestellt. Kenia www.captiverenewables-africa.org/…
  • In 2020 begann die Ausschreibungsperiode für erneuerbare Energien Projekten mit innovativen und replizierbaren Geschäftsmodellen www.captiverenewables-africa.org/…
  • Die Projekte können einen ergebnisbasierten Zuschuss erhalten.
  • Die Auswahl der Pilotprojekte ist für Januar 2022 vorgesehen.

Projektdaten

Länder:
Ghana, Kenia, Nigeria, Südafrika

Durchführungs­organisation:
United Nations Environment Programme (UN Environment)

Politische Partner:
  • Department of Trade and Industry (DTI) – South Africa
  • Federal Ministry of Environment - Nigeria
  • Ministry of Energy - Ghana
  • Ministry of Energy and Petroleum, Directorate for Renewable Energy - Kenya
  • Ministry of Environment, Science, Technology and Innovation (MESTI) - Ghana
  • Ministry of Environment and Forestry - Kenya
  • South African National Energy Development Institute (SANEDI)

Durchführungspartner:
  • Frankfurt School of Finance & Management gGmbH

BMU-Förderung:
3.489.949,00 €

Laufzeit:
04/2019  bis  03/2023


Internetauftritt(e):



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