Politikberatung für eine klimaresiliente Wirtschaftsentwicklung - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Politikberatung für eine klimaresiliente Wirtschaftsentwicklung

Stand: November 2020

Kompetenzen zur modellgestützten Bewertung der landesspezifischen Klimawandelauswirkungen auf die Wirtschaftsentwicklung sind in vielen Ländern nicht ausreichend vorhanden. Die Quantifizierung der ökonomischen Auswirkungen kann dabei unterstützen, wissensbasierte Politikentscheidungen zu treffen, die für eine klimaresiliente Wirtschaftspolitik mit für Investitionen in zukunftsfähige Sektoren und eine effektive Anpassungsplanung notwendig sind. Das Projekt setzt deshalb gemeinsam mit lokalen Akteuren Methoden und Instrumente zur Berechnung von ökonomischen Klimawandelauswirkungen sowie deren Nutzen für die Politikgestaltung modellhaft um und stellt sie Regierungen sowie Entwicklungsakteurinnen und -akteuren zur Verfügung. Das Vorhaben fördert den internationalen Austausch durch Vernetzung mit thematischen Plattformen, Studien und den aufbereiteten Projekterfahrungen, um zur Nachahmung der Projektmaßnahmen anzuregen.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Das CRED-Vorhaben hat gemeinsam mit den Partnern in Georgien, Kasachstan und Vietnam die Entwicklung von makroökonomischen Modellen begonnen, welche die ökonomischen Folgen des Klimawandels und Wirksamkeit von Anpassungsmaßnahmen modellieren.
  • Das CRED-Vorhaben ermöglichte es den Partnern, langfristige ökonomische Modelle (Zeithorizont bis 2050) in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsexperten aus Deutschland zu erstellen sowie sektorspezifische Schadensfunktionen oder Bewertungen der Auswirkungen des Klimawandels zu integrieren. In Georgien und Kasachstan wird CRED von der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) und in Vietnam durch das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) unterstützt.
  • Während der Aufbau der Modelle und die Integration von Klimaszenarien noch im Gange ist, führte das CRED-Vorhaben bereits Maßnahmen zum Capacity Building durch. Damit werden Experten in den Partnerländern in die Lage versetzt, den wirtschaftlichen Kern der Modelle und der Software zu verstehen, um diese Modelle in Zukunft eigenständig nutzen zu können. Weitere Ausbildungsblöcke sind für Ende 2020, Anfang 2021 geplant. Aufgrund von Covid-19 mussten alle Trainings virtuell abgehalten werden.

Weiterführende Links

Projektdaten

Länder:
Georgien, Kasachstan, Vietnam

Durchführungs­organisation:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Partnerinstitution(en):
  • Ministry of Economy and Sustainable Development (MoESD), Georgia
  • Ministry of National Economy – Kazakhstan
  • Ministry of Planning and Investment - Vietnam
  • Central Institute for Economic Management (CIEM)
  • Institute of Economic Research
  • Ministry of Economy and Sustainable Development (MoESD), Georgia

BMU-Förderung:
4.000.000,00 €

Laufzeit:
01/2019  bis  12/2022


Internetauftritt(e):



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