Schutz von Bestäubervielfalt für verbesserte Klimaresilienz - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Schutz von Bestäubervielfalt für verbesserte Klimaresilienz

Stand: September 2021

Bienen, Wespen, Fliegen, Käfer und Schmetterlinge sind wichtige Bestäuber von Wild- und Kulturpflanzen. Sie erbringen eine gewaltige ökologische und ökonomische Leistung. Das Projekt trägt in Marokko und vier weiteren Ländern zum Schutz der Bestäubervielfalt bei und entwickelt eine globale Produktverpflichtung (Produktqualität und Bestäuberfreundlichkeit der Erzeugung). Es führt den ökonomisch selbsttragenden Ansatz "Landwirtschaft mit wilden Bestäubern" ein. Der Ansatz misst unter anderem den Einkommensgewinn, der durch Verbesserungen der Lebensbedingungen für Bestäuber erzielt wird. Der Zugewinn dient Bauern und politischen Gestaltern als Anreiz, Bestäuber zu schützen. Außerdem erstellt das Projekt das erste Bestäuberinventar für die Region West-Asia-and-North-Africa. Die Projektpartner werden fortgebildet, um selbst kleinere Projekte in ihren Ländern zu etablieren. Außerdem soll durch nationale politische Runde Tische ein sektorübergreifender Bestäuberschutz erreicht werden.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Der Artikel „Vier neue Arten von Belomicrus A. COS-TA, 1867 (Hymenoptera, Crabronidae) aus Marokko und Südspanien“ wurde veröffentlicht (Schmid-Egger 2021: Linzer biol. Beitr., www.zobodat.at/…). Zwei Arten wurden nach IKI-Projektmitarbeitenden benannt: Belomicrus rasmonti und Belomicrus christmani.
  • Es wurde ein Artikel mit dem Titel „Vergleichende Ökologie von zwei sympatrischen spezialisierten Bienen: Dasypoda visnaga und Dasypoda maura“ veröffentlicht (El Abdouni et al. 2021: Journal of Hymenoptera, jhr.pensoft.net/…).
  • Ein weiterer Artikel mit dem Titel „Die Wildbienen (Hymenoptera: Apoidea) von Marokko“ ist erschienen (Lhomme et al. 2020: Zootaxa, doi.org/…)
  • Ein 52-minütiger Film „Gain better yield by protecting pollinators“ wurde veröffentlicht. Der Film ist in englischer Sprache verfügbar mit russischen (youtu.be/…) und tadschikischen (youtu.be/…) Untertiteln. Beide Sprachversionen enthalten zu Beginn ein Statement von Neimatullo Safarov (Leiter des Nationalen Zentrums für Biodiversität und biologische Sicherheit des Komitees für Umweltschutz; tadschikischer Focal Point für das Übereinkommen über die biologische Vielfalt). Zuvor wurde der Film auf Englisch (youtu.be/…) und Arabisch (youtu.be/…) veröffentlicht.
  • Ein Artikel mit dem Titel „Strategien zum Schutz von Bestäubern müssen für alle Nationen umsetzbar sein“ ist erschienen (Christmann 2020: Nature Ecology & Evolution, rdcu.be/…).
  • Der Artikel „Der Klimawandel zwingt zum Blick über die Pflanze hinaus - das Beispiel der Bestäuber" wurde veröffentlicht (Christmann 2019: Current Opinion in Plant Biology, doi.org/…).

Weiterführende Links

Projektdaten

Länder:
Algerien, Jordanien, Marokko, Palästinensische Autonomiegebiete, Türkei, Ägypten

Durchführungs­organisation:
International Center for Agricultural Research in the Dry Areas

Politische Partner:
  • Agricultural Research Center/Horticultural Research Institute (HRI)
  • Institute of Agricultural Research and Higher Education (IRESA) - Tunesia
  • National Agriculture Research Center (NARC) - Palestine
  • National Center for Agricultural Research and Extension (NCARE) - Jordan
  • National Institute of Agronomic Research (INRA) - Algeria
  • National Institute of Agronomic Research (INRA) - Morocco
  • The Plant Protection Central Research Institute - Turkey

Durchführungspartner:
  • Agricultural Research Center/Horticultural Research Institute (HRI)
  • Institute of Agricultural Research and Higher Education (IRESA) - Tunesia
  • National Agriculture Research Center (NARC) - Palestine
  • National Center for Agricultural Research and Extension (NCARE) - Jordan
  • National Institute of Agronomic Research (INRA) - Algeria
  • The Plant Protection Central Research Institute - Turkey

BMU-Förderung:
6.583.079,00 €

Laufzeit:
06/2017  bis  05/2022


Internetauftritt(e):



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