Schutzgebietsmanagement als Beitrag zum Erhalt der Biodiversität und für den Klimaschutz

Stand: September 2020

Ziel und Maßnahmen

Zwei strategische Ziele der Aichi 2020-Ziele sind die Sicherung der Ökosysteme und Arten sowie der genetischen Vielfalt und die daraus resultierenden Vorteile für die gesamte Menschheit. Das Projekt unterstützt diese beiden Ziele durch die verbesserte Verwaltung von Schutzgebieten. Dazu baut es Kenntnisse und Kapazitäten für ein besseres Management der Gebiete auf und entwickelt die „IUCN Green List“ als internationalen Standard. Die neuen Methoden tragen zum Schutz der Schlüsselgebiete der biologischen Vielfalt und wichtiger Ökosystemleistungen sowie zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels bei. Das Vorhaben erstellt und verbreitet ein weltweites Portfolio von Fallstudien, die ein erfolgreiches Management dokumentieren. Durch das IKI Corona Response Paket werden Lösungen für Gesundheit und Tierwelt in die Arbeit mit jedem Partnerland integriert. Die Ergebnisse werden geteilt, um den Dialog über den neuen globalen Rahmen für die biologische Vielfalt nach 2020 zu gestalten. /

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Im Zuge des Corona-Response-Pakets sollen voraussichtlich auch alternative Finanzierungsmöglichkeiten von Schutzgebieten aufgebaut werden.
  • Im offiziellen Abschlussbericht der COP 13 wird die im Projekt entwickelte IUCN Green List of Protected and Conserved Areas als freiwilliger Standard empfohlen.
  • Am Rande der COP 14 in Ägypten wurden am 24. November 2018 die IUCN Green List Awards zelebriert, bei denen neue Schutzgebiete der „Grünen Liste“ bekannt gegeben wurden.
  • Unterstützung regionaler Fortbildungsseminare des CBD Sekretariats (im Jahr 2016) mit Projektmaterialien hinsichtlich neuer Standards der Qualitätsmessung für Schutzgebiete (ein Projekt-Output).
  • Die Panorama-Plattform (englisch) wurde gemeinsam mit der GIZ entwickelt und beim IUCN World Conservation Congress im September 2016 vorgestellt.
  • 9 formelle und 14 informelle Panorama-Sessions beim IUCN Kongress, inklusive zwei gemeinsam mit der GIZ ausgeführte Launch-Events.
  • Wichtiger Fortschritt in der Entwicklung der Panorama-Partnership-Governance-Struktur: IUCN und GIZ verpflichten sich als „Managing Partners“ mit größerem institutionellem Einfluss zu agieren.
  • Das Projekt brachte ein Benutzerhandbuch heraus, welches Richtlinien für die Implementierung der globalen Standards in Partnerländern mit teilnehmenden Schutzgebieten beinhaltet.
  • Einführende Workshops fanden in jedem Partnerland (Kolumbien, Peru, Kenia, Vietnam) statt. Es wurden Roadmaps für die Pilotimplementierung entwickelt.
  • In Peru und Kenia haben Governance-Bewertungsverfahren und die damit verbundenen Aktionspläne dazu beigetragen, dass fünf Schutzgebiete den IUCN-Green List Status erhalten haben.

Projektdaten

Länder:
weltweit

Durchführungs­organisation:
International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) - Switzerland

Partnerinstitution(en):
  • Ministry of Agriculture and Rural Development (MARD) - Vietnam
  • Ministry of Environment, Water and Natural Resources (MEW&NR) - Kenya*
  • Ministry of Environment (MINAM) - Peru
  • Ministry of Environment and Sustainable Development (MADS) - Colombia

BMU-Förderung:
3.368.657,00 €

Laufzeit:
11/2015  bis  10/2020


Internetauftritt(e):

Video



  • Twitter
  • Facebook
  • Google+