Schutzgebietsmanagement als Beitrag zum Erhalt der Biodiversität und für den Klimaschutz

Stand: July 2020

Ziel und Maßnahmen

Ein strategisches Ziel der Aichi-2020-Ziele ist die Verbesserung des Zustands der biologischen Vielfalt durch Sicherung er Ökosysteme und Arten sowie der genetischen Vielfalt . Ein weiteres ist die Mehrung der sich aus der biologischen Vielfalt und den Ökosystemleistungen ergebenden Vorteile für alle. Das Projekt unterstützt diese beiden strategischen Ziele durch eine verbesserte Governance von Schutzgebieten in den Partnerländern. Dazu baut es Wissen und Kapazitäten für ein besseres Management der Gebiete auf und entwickelt die „IUCN Green List“ als internationale Standardbewertung. Entwickelte Methoden sollen zum Schutz von Schlüsselgebieten der biologischen Vielfalt und anderen Gebieten, die wichtige Ökosystemleistungen bereitstellen, beitragen – und damit gleichzeitig zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Darüber hinaus stellt das Vorhaben ein weltweites Portfolio an Fallstudien zusammen, die erfolgreiches Management dokumentieren, und verbreitet diese.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Im offiziellen Abschlussbericht der COP 13 wird die im Projekt entwickelte IUCN Green List of Protected and Conserved Areas als freiwilliger Standard empfohlen.
  • Am Rande der COP 14 in Ägypten wurden am 24. November 2018 die IUCN Green List Awards zelebriert, bei denen neue Schutzgebiete der „Grünen Liste“ bekannt gegeben wurden.
  • Unterstützung regionaler Fortbildungsseminare des CBD Sekretariats (im Jahr 2016) mit Projektmaterialien hinsichtlich neuer Standards der Qualitätsmessung für Schutzgebiete (ein Projekt-Output).
  • Die Panorama-Plattform (englisch) wurde gemeinsam mit der GIZ entwickelt und beim IUCN World Conservation Congress im September 2016 vorgestellt.
  • Neun formelle und 14 informelle Panorama-Sessions beim IUCN Kongress, inklusive zwei gemeinsam mit der GIZ ausgeführte Launch-Events.
  • Wichtiger Fortschritt in der Entwicklung der Panorama-Partnership-Governance-Struktur: IUCN und GIZ verpflichten sich als „managing partners“ mit größerem institutionellem Einfluss zu agieren.
  • Das Projekt brachte ein Benutzerhandbuch heraus, welches Richtlinien für die Implementierung der globalen Standards in Partnerländern mit teilnehmenden Schutzgebieten beinhaltet.
  • Einführende Workshops fanden in jedem Partnerland (Kolumbien, Peru, Kenia, Vietnam) statt. Es wurden Roadmaps für die Pilotimplementierung entwickelt.
  • In Peru und Kenia haben Governance-Bewertungsverfahren und die damit verbundenen Aktionspläne dazu beigetragen, dass fünf Schutzgebiete den IUCN-Green List Status erhalten haben.

Projektdaten

Länder:
weltweit

Durchführungs­organisation:
International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) - Switzerland

Partnerinstitution(en):
  • Ministry of Agriculture and Rural Development (MARD) - Viet Nam," Ministry of Environment, Water and Natural Resources (MEW&NR) - Kenya", Ministry of Environment (MINAM) - Peru

BMU-Förderung:
3.368.657,00 €

Laufzeit:
11/2015  bis  10/2020


Internetauftritt(e):

Video



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