Solar Chill: Einsatz von solarbetriebenen umweltfreundlichen Kühltruhen und -schränken in vom Stromnetz getrennten Gebieten - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Solar Chill: Einsatz von solarbetriebenen umweltfreundlichen Kühltruhen und -schränken in vom Stromnetz getrennten Gebieten

Stand: November 2020

Eine zuverlässige Kühlung ist für die Haltbarkeit von Lebensmitteln und Impfstoffen unverzichtbar. Doch gerade in tropischen und subtropischen Klimazonen ist diese nicht immer gewährleistet oder erfolgt durch Geräte mit klimaschädlichen Kältemitteln und Isolationsschäumen sowie schwermetallhaltigen Batterien. Das Projekt entwickelt im Rahmen des SolarChill-Vorhabens solarbetriebene, umweltfreundliche und für die Bevölkerung vor Ort bezahlbare Kühlgeräte. Die solaren Kühlschränke sind an die klimatischen Bedingungen im südlichen Afrika angepasst und kühlen Lebensmittel und Impfstoffe auch ohne Anbindung an das Stromnetz für mehrere Tage. Während der Laufzeit des Projektes sollen rund 400 Geräte vor Ort gefertigt und ausgeliefert werden.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Entwicklung und Produktion eines solarbetriebenen Impfstoffkühlers, der ohne klimaschädliche Kältemittel betrieben wird.
  • Mehrere Trainings in Eswatini und Deutschland durchgeführt (zum Beispiel zum Schweißen von Aluminium-Mikrokanal-Verdampfungsrohren).
  • Entwicklung und Vertrieb von zwei Arten solarer Kühlgeräte (ca. 400 während der Projektlaufzeit).
  • Durchführung mehrere Workshops mit dem Projektpartner in Eswatini und Deutschland für die Neukonzeptionierung der Geräte.
  • Technologie auf verschiedenen internationalen Foren präsentiert.
  • Um die Impfstoffkühler im Feld zu testen, wurde Kontakt mit ländlichen Krankenstationen in Kenia aufgenommen, wobei die Idee einer mobilen Anwendung, die Eltern und Krankenpflegepersonal miteinander vernetzt entstand. Hieraus ist die App "emmunize" (siehe Link) entstanden, die über den GIZ internen Innovation Fund gefördert und entwickelt wird.www.emmunize.org/…

Projektdaten

Länder:
Botsuana, Eswatini, Kenia, Liberia, Namibia, Simbabwe, Südafrika

Durchführungs­organisation:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Partnerinstitution(en):
  • Diverse climate change relevant institutions in the respective partner countries/Diverse klimarelevante Institutionen in den entsprechenden Partnerländern, Swaziland Environment Authority
  • Department of Environmental Affairs (DEA) - South Africa,Ministry of Environment, Water and Natural Resources (MEW&NR) - Kenya,Ministry of Environment and Tourism (MET) - Namibia,Palfridge,Swaziland Environment Authority

BMU-Förderung:
2.207.854,00 €

Laufzeit:
10/2008  bis  10/2021


Internetauftritt(e):



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