Stärkung der Resilienz von Feuchtgebieten durch eine Ramsar-Regionalinitiative in der Mekong-Gegend - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Stärkung der Resilienz von Feuchtgebieten durch eine Ramsar-Regionalinitiative in der Mekong-Gegend

Stand: October 2020

Ziel und Maßnahmen

Der Mekong ist einer der längsten Flüsse der Welt. Seine Feuchtgebiete zählen in Südostasien zu den wichtigsten natürlichen Kohlenstoffsenken und sind mit ihren Ökosystemdienstleistungen lebenswichtig für Millionen von Menschen. Zwischen den 24 ausgewiesenen Ramsar -Gebieten in der Mekong-Region besteht noch keine effektive Zusammenarbeit für deren Management. Das Vorhaben führt deshalb eine Schwachstellenanalyse durch und entwickelt Managementpläne, die die Widerstandsfähigkeit von zehn Gebieten verbessern sollen. Gewonnene Erkenntnisse teilt es mit den verbleibenden 14 Ramsar-Gebieten. Das Projekt bietet zudem Fortbildungen und Zuschüsse an, um ein gemeinsames Handeln zwischen den Kommunen und Behörden zu unterstützen. Es richtet außerdem Plattformen für den Austausch über Feuchtgebiete ein und verwendet Fallstudien für die politische Interessenvertretung. Über Öffentlichkeitsmaßnahmen auf nationaler Ebene versucht es, größeren Einfluss für den Schutz der Feuchtgebiete auszuüben./

Projektdaten

Länder:
Kambodscha, Laos, Thailand, Vietnam

Durchführungs­organisation:
International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) - Asia Regional Office (ARO) - Thailand

Partnerinstitution(en):
  • Ministry of Environment (MoE) - Cambodia, Ministry of Environment and Natural Resources (MoNRE) - Lao PDR, Vietnam Environment Administration (VEA)

BMU-Förderung:
2.530.000,00 €

Laufzeit:
01/2017  bis  09/2021


Internetauftritt(e):

Factsheet:
Statutes and Operational Guidelines for the Indo-Burma Ramsar Regional Initiative (IBRRI) | (englisch)



Meldungen zum Projekt

02.02.2020Bürgerjournalismus für den Mekong
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