Stärkung von Klimawandelkompetenzen der “African Group of Negotiators on Climate Change” (AGN) um Mitgliedsstaaten in den Klimaverhandlungen zu vertreten und zu fundierten Entscheidungen der Afrikanischen Konferenz der Umweltminister (AMCEN) beizutragen

Stand: Juni 2021

54 afrikanischen Länder haben sich zur „African Group of Negotiators on Climate Change“ (AGN) zusammengeschlossen. Die AGN vertritt die Mitgliedsstaaten bei internationalen Klimaverhandlungen. Das Projekt stärkt die Kapazitäten der AGN in Fragen des Klimawandels und unterstützt die Staaten so bei den Klimaverhandlungen und der Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens. Dazu analysiert das Vorhaben verschiedene Politiken, um die Verhandlerinnen und Verhandler bei Entscheidungsfindungen und der Entwicklung von Verhandlungsstrategien zu unterstützen. Es bietet unter anderem Trainings und Kapazitätsaufbau an und erstellt Leitfäden zur Umsetzung der National bestimmten Klimaschutzbeiträge (NDCs).

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • 52 schriftliche Einreichungen sowie 22 Konferenzpapiere zur Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC), die mit Hilfe dieses Projekts entwickelt wurden.
  • 13 Strategiesitzungen der Hauptkoordinatoren und Hauptkoordinatorinnen und 2. Plenarsitzung der afrikanischen Verhandlungsgruppe (AGN) sowie durchschnittlich 30 führende Hauptkoordinatoren der AGN, die sich mit den unterschiedlichen thematischen Fragen pro Sitzung befassen.
  • Drei politische Erklärungen und sieben Kernbotschaften der Afrikanischen Umweltministerkonferenz (AMCEN) sowie fünf technische Briefings, die von der AGN für AMCEN bereitgestellt wurden.
  • Betreuung und Unterstützung von zehn jungen Verhandelnden an den Klimaverhandlungen
  • Aktive Teilnahme der AGN und der afrikanischen Länder an 21 UNFCCC-Ausschüssen und –Gremien.
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit über die AGN-Website, Facebook und Twitter.

Projektdaten

Länder:
Algerien, Angola, Benin, Botsuana, Burkina Faso, Burundi, Côte d'Ivoire (Elfenbeinküste), Demokratische Republik Kongo, Dschibuti, Eritrea, Eswatini, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kap Verde, Kenia, Komoren, Kongo, Lesotho, Liberia, Libyen, Madagaskar, Malawi, Mali, Marokko, Mauretanien, Mauritius, Mosambik, Namibia, Niger, Nigeria, Ruanda, Sambia, Senegal, Seychellen, Sierra Leone, Simbabwe, Somalia, Sudan, São Tomé und Príncipe, Süd Sudan, Südafrika, Tansania, Togo, Tschad, Tunesien, Uganda, Zentralafrikanische Republik, Ägypten, Äquatorialguinea, Äthiopien

Durchführungs­organisation:
United Nations Environment Programme (UN Environment) - Kenya

Politische Partner:
  • African Group of Negotiators (AGN)

Durchführungspartner:
  • SouthSouthNorth

BMU-Förderung:
5.807.723,00 €

Laufzeit:
08/2016  bis  12/2022


Internetauftritt(e):



  • Twitter
  • Facebook
  • Google+