STRONG High Seas - Nachhaltige Nutzung der hohen See

Stand: November 2020

Das Projekt fördert die Entwicklung umfassender, sektorübergreifender Ansätze für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt auf Hoher See (Areas beyond national jurisdiction - ABNJ) im Südost-Atlantik und Südost-Pazifik. Aufbauend auf dem regionalen Interesse und der globalen politischen Dynamik werden beispielhafte Praktiken identifiziert und regionale und nationale Institutionen bei der Umsetzung bestehender Instrumente und der Entwicklung neuer Ansätze unterstützt. Zu diesem Zweck werden technische und wissenschaftliche Zusammenarbeit vorangetrieben und ABNJ- Maßnahmen auf regionaler Ebene vorgeschlagen. Erfahrungen werden an andere Regionen weitergegeben, um gegenseitiges Lernen zu fördern. Zudem werden mögliche regionale Governance-Ansätze als Teil eines künftigen internationalen Instruments unter UNCLOS entwickelt und beispielhafte regionale Erfahrungen in den globalen Prozess eingebracht, um Meeres-Governance auf unterschiedlichen Ebenen voranzubringen.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Das Projekt STRONG High Seas leistet weiterhin wichtige Beiträge für die Regionen und die laufenden UN-Verhandlungen.
  • Ministeriumsvertreterinnen und-vertreter aus den Regionen des Südostpazifiks und dem Südostatlantiks, die im September 2018 am ersten Capacity-Building-Programm und im August 2019 am zweiten Capacity-Building-Programm während der BBNJ-Verhandlungen bei den Vereinten Nationen in New York teilnahmen, haben über den Nutzen des Programms für ihre Arbeit berichtet, und viele von ihnen verfolgen weiterhin die BBNJ-Verhandlungen für ihr Land, sowohl bei den Verhandlungen als auch in der Landeshauptstadt.
  • Länder der Südostpazifik-Region dankten bei der CPPS Generalversammlung im Januar 2020 dem STRONG High Seas Projekt für den wichtigen Beitrag des Projekts zur Arbeit der CPPS und ihrer Mitgliedstaaten. Die Generalversammlung ratifizierte ihr Engagement für das Projekt, und die Länder erklärten ihre Bereitschaft, die Zusammenarbeit mit dem Projekt zu verstärken. Länder der Südostpazifik-Region haben auch während des dritten Dialog Workshops im Februar 2020 den wichtigen Beitrag des Projekts für die Region unterstrichen, besonders in Hinsicht auf die laufenden BBNJ-Verhandlungen bei der UN.
  • Die Peruanische Regierung hat Kolleginnen und Kollegen des STRONG-High-Seas-Projekts beim ersten interministeriellen Treffen zu BBNJ (‚Nationaler Dialog‘) im Februar 2020 als Expertinnnen und Experten eingeladen. Die Regierung hat den wichtigen Beitrag des STRONG-High-Seas-Projekts unterstrichen und die Bereitschaft der Regierung mit dem Projekt gemeinsam weiterzuarbeiten. Die Wichtigkeit weitere nationaler Dialoge in den Ländern der CPPS-Region zu unterstützen wurde von den Ländern der Südostpazifik-Region während des dritten Dialog-Workshops im Februar 2020 betont.
  • Die Abidjan Konvention arbeitet durch sein Sekretariat weiterhin aktiv mit dem STRONG-High-Seas-Projekt zusammen. Das Projekt wurde gebeten, einen Beitrag zur Konferenz der Vertragsparteien (COP) der Abidjan Konvention mit mehreren hochrangigen und fachkundigen Präsentationen zu leisten, eine Nebenveranstaltung über die Bedeutung und die Überlegungen zu ABNJ zu veranstalten und die COP bei der Ausarbeitung eines Resolutionstextes zu ABNJ zu unterstützen. Das Projekt arbeitet auch weiterhin mit der durch die Konvention eingerichteten ABNJ-Arbeitsgruppe zusammen und wurde im Januar 2020 vom Sekretariat der Abidjan Konvention gebeten, einen Beitrag zur Position der Afrikanischen Union zu BBNJ zu leisten.

Projektdaten

Länder:
weltweit

Partnerinstitution(en):
  • Comisión Permanente del Pacífico Sur (CPPS, Permanente Kommission für den Südpazifik)
  • Secretariat of the Abidjan Convention - Ivory Coast
  • Relevante Partnerinstitutionen (Regierungsinstitutionen, Nichtregierungsorganisationen)

BMU-Förderung:
3.771.445,00 €

Laufzeit:
06/2017  bis  05/2022


Internetauftritt(e):

Factsheet:
Strengthening Regional Ocean Governance for the High Seas (PDF, 1.71 MB, Englisch)



Meldungen zum Projekt

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