Unterstützung von Kapazitätsaufbau zu IPBES in Westafrika - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Unterstützung von Kapazitätsaufbau zu IPBES in Westafrika

Stand: July 2020

Ziel und Maßnahmen

Das Projekt wird ein Konzept für den Kapazitätenaufbau mit Bezug auf die Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES) in Westafrika entwickeln und implementieren, um das Arbeitsprogramm von IPBES und die Assessments zu unterstützen. Übergeordnetes Ziel ist die Vernetzung von Biodiversität- und Ökosystemleistungs-Experten westafrikanischer Universitäten, Forschungseinrichtungen und bestehender Schnittstellen zwischen Forschung und Politik. Jährliche Konferenzen sollen die Kooperation und den wissenschaftlichen Austausch fördern und dienen zur gezielten Information der TeilnehmerInnen über die neuesten IPBES-Entwicklungen. Ergänzt werden die Konferenzen durch ein netzbasiertes Diskussionsforum, um Experten und Entscheidungsträger in der Region und darüber hinaus zusammenzubringen. Zusätzlich wird ein Masterprogramm zu Biodiversität und Ökosystemleistungen-Assessments an einer westafrikanischen Universität aufgebaut, an dem Studierende aus 15 Partnerländern teilnehmen werden. Insgesamt soll das Vorhaben wegweisend für die Stärkung eines regionalen Expertenpools sein, um die IPBES-Assessments und ihre Wahrnehmbarkeit in der Region zu fördern.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Mitte 2019 startete WABES den zweiten call zur Einreichung von Bewerbungen für den Anfang 2018 neu initiierten interdisziplinären Master-Studiengang "Managing the Science-Policy Interface on Biodiversity and Ecosystem Services for Sustainable Development in West Africa (SPIBES)". Es gingen 238 Bewerbungen aus 15 ECOWAS-Mitgliedsstaaten ein. Aus diesen wurden die 15 bestqualifizierten Studierenden aus allen 15 westafrikanischen Ländern ausgewählt.
  • Anfang 2020 schließen die Absolventinnen und Absolventen des ersten Jahrgangs der SPIBES Masterstudierenden aus 13 westafrikanischen Ländern ihr Studium erfolgreich ab und WABES setzt seine Arbeit mit der Aufnahme der Studierenden des zweiten Jahrgangs fort.
  • In jährlichen Workshops treffen sich seit 2017 westafrikanische Expertinnen und Experten aus über 20 Ländern, um sich über die "Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services" IPBES und deren Arbeitsprogramme in der Region zu informieren und auszutauschen.
  • Das Projekt fördert die Kommunikation zwischen westafrikanischen Expertinnen und Experten sowie der internationalen IPBES-Community beispielweise durch gemeinsame Mitwirkung am Review-Prozess zu IPBES-Produkten wie den neuen Assessments, und durch Netzwerkaktivitäten im Umfeld der IPBES-Plenarsitzungen.
  • WABES trägt direkt und indirekt zum IPBES-Mandat für den Kapazitätsaufbau bei, u. a. durch die Teilnahme von WABES-Mitarbeiterinnen und WABES-Mitarbeitern als Ressourcenperson in der IPBES-Taskforce for capacity building und durch alle weiteren Projektaktivitäten.

Projektdaten

Länder:
Côte d'Ivoire (Elfenbeinküste), Ghana

Durchführungs­organisation:
Universität Bonn

Partnerinstitution(en):
  • Economic Community of West African States (ECOWAS)," Ministry of Environment, Science, Technology and Innovation (MESTI) - Ghana"
  • Félix Houphouët Boigny University (UFHB) - Côte d‘Ivoire,Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH (UFZ),Nangui Abrogoua University (UNA) - Côte d‘Ivoire,West African Science Service Centre on Climate Change and Adapted Land Use,World Conservation Monitoring Centre (WCMC)

BMU-Förderung:
2.493.294,72 €

Laufzeit:
02/2017  bis  01/2022


Internetauftritt(e):



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