Unterstützungsprogramm zur nachhaltigen Landnutzung und Landwirtschaft durch die Umsetzung von NDCs und NAPs - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Unterstützungsprogramm zur nachhaltigen Landnutzung und Landwirtschaft durch die Umsetzung von NDCs und NAPs

Stand: December 2020

Die Folgen des Klimawandels bedrohen besonders in Afrika, Asien und Lateinamerika die Landwirtschaft und damit die Ernährungssicherheit und Lebensgrundlage der Menschen vor Ort. SCALA unterstützt zwölf Partnerländer, um Wissen und Ressourcen zur Anpassung an die Klimawandelfolgen aufzubauen und gleichzeitig emissionsarme Methoden der Landwirtschaft und Landnutzung einzuführen. Es stärkt deshalb entsprechende Strategien und hilft bei der Übernahme innovativer Ansätze. Außerdem versucht es, die wichtigsten Hindernisse im Zusammenhang mit Wissenslücken, Regierungsführung, Finanzen, Gender und integriertem Monitoring und Berichterstattung zu beseitigen. Um diese Veränderungen zu erreichen, setzt das Projekt auf ein starkes Engagement des Privatsektors und relevante nationale Institutionen. Ziel ist es, dass die Länder die in ihren nationalen Anpassungsplänen (NAPs) und in den NDCs festgelegten agrarpolitischen Prioritäten umsetzen.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

Das Programm SCALA bietet folgende Unterstützung an:
  • Identifizierung und Bewertung der erforderlichen transformativen Klimamaßnahmen für Landnutzung und Landwirtschaft. Dies geschieht zum Teil durch die Überprüfung der NDCs und NAPs, um Klimalösungen sowohl für die Eindämmung als auch für die Anpassung zu ermitteln, die zu Veränderungen der sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Systeme in der Landnutzung und Landwirtschaft beitragen könnten. SCALA bietet auch Unterstützung bei der Ermittlung von Instrumenten zur Bewertung bestehender Optionen für transformative Klimaschutzmaßnahmen, wie Kosten-Nutzen-Analyse, Folgenabschätzung, Gender-Analyse sowie bei der Entwicklung neuer Instrumente und Leitfäden.
  • Integration von Klimaprioritäten sowie identifizierter Lösungen in nationale und sektorale Planungs-, Budgetierungs- und Überwachungsprozesse für Landnutzung und Landwirtschaft. Zu diesem Zweck wird ein regierungsweiter Ansatz gewählt, bei dem alle relevanten Interessengruppen zusammenarbeiten. Die Aktivitäten werden sich darauf konzentrieren, mit den Ländern zusammenzuarbeiten, um die Umsetzung und Erreichung ihrer NDCs und NAPs zu überwachen, indem ihre Überwachungssysteme gestärkt werden und über die Fortschritte bei der Erreichung von Minderungs- und Anpassungszielen auf nationaler und internationaler Ebene berichtet wird.
  • Verstärktes Engagement des öffentlichen und privaten Sektors für Klimaschutzmaßnahmen in den Bereichen Landnutzung und Landwirtschaft. Dies soll durch die Beseitigung von Hindernissen und die Förderung privater Investitionen durch öffentliche politische Instrumente und andere Klimainvestitionsfonds sowie durch die Förderung innovativer technologischer und finanzieller Instrumente geschehen. Darüber hinaus werden Leitlinien für das Engagement des Privatsektors in den NDCs und NAPs auf der Grundlage von Erfahrungen und bewährten Praktiken aus den Ländern sowie von Forschungsarbeiten über innovative Klimalösungen in Bezug auf Technologien, Finanzinstrumente und andere entwickelt werden.

Weiterführende Links

Projektdaten

Länder:
Argentinien, Costa Rica, Côte d'Ivoire (Elfenbeinküste), Kambodscha, Kolumbien, Mongolei, Nepal, Senegal, Thailand, Uganda, Ägypten, Äthiopien

Durchführungs­organisation:
Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO);United Nations Development Programme (UNDP)

BMU-Förderung:
20.000.000,00 €

Laufzeit:
11/2019  bis  12/2025


Internetauftritt(e):



  • Twitter
  • Facebook
  • Google+