Aktiv für den internationalen Klimaschutz

Die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) leistete auch unter schwierigen Bedingungen ihren Beitrag zum globalen Klima- und Biodiversitätsschutz – eine Bilanz des Jahres 2020 mit sechs Beispielen aus der Projektarbeit.

Die Weltgemeinschaft hatte für das Jahr 2020 große Pläne für den Schutz des Klimas und der Biodiversität. Für die 26. Weltklimakonferenz in Glasgow standen ambitionierte Aktualisierungen der national festgelegten Klimaschutzbeiträge (Nationally Determined Contributions, NDCs) zum Übereinkommen von Paris auf der Agenda. Von der 15. Weltbiodiversitätskonferenz in Kunming (China) wurde die Ablösung der globalen Aichi-Ziele durch ein Rahmenwerk für die Zeit nach 2020 erwartet. Die Covid-19-Pandemie verschob beides.

Die globale Gesundheitskrise hat weltweit Leben gefährdet und genommen, gravierende wirtschaftliche Probleme erzeugt und das Engagement der Staaten für Klimaschutz und den Schutz von Biodiversität ausgebremst: Staatsbudgets wurden umgeplant, Reiseverbote ausgesprochen und die Welt in den Lockdown versetzt – nahezu über Nacht wurde die Globalisierung spürbar angehalten. Davon waren auch viele Projekte der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) und anderer Förderprogramme und Initiativen betroffen. Ausgefallene Dienstreisen, abgesagte Beratungstermine oder Workshops haben die Projektarbeit extrem erschwert. Infektionsschutz und Gesundheit standen und stehen im Vordergrund. Durch Covid-19 hat die Welt vieles verloren – aber auch einiges gelernt. Weltweit wurden Forderungen und Pläne formuliert, die Erholung der Wirtschaft als Grundlage für die weitere Transformation, für einen nachhaltigen Neustart zu nutzen. Aus der Krise haben sich neue Initiativen und Sichtweisen entwickelt, die seitdem den als Green Recovery bezeichneten Wiederaufbau begleiten. Dazu hat auch die IKI beigetragen und tut es immer noch.

Die IKI ist allen Partnerinnen und Partnern dankbar für die Flexibilität und den Ideenreichtum, durch die die Projektziele so konsequent weiterverfolgt werden konnten.

Das Corona-Jahr 2020 war für die IKI ein weiteres überaus erfolgreiches Jahr. Trotz der Herausforderungen wurden die IKI-Haushaltsmittel voll ausgeschöpft, unzählige Projekte gestartet, finanziell aufgestockt oder mit Blick auf besondere Beschäftigungswirkungen für die Bevölkerung in den IKI-Partnerländern angepasst und verlängert: Mit dem Corona-Response-Paket wurden Soforthilfen initiiert, und die IKI-Fördersäulen wurden an der Bewältigung der Pandemiefolgen ausgerichtet. Der bisher größte Sondercall der IKI-geförderten NAMA-Fazilität kann nun hohe Klimaschutzambitionen von Entwicklungs- und Schwellenländern besonders intensiv unterstützen. Das alles war und ist nur möglich, weil alle IKI-Partnerinnen und -Partner weltweit zusammenarbeiten. Der Dank gilt bis heute all jenen, die die IKI-Projekte unterstützen, mit Leben füllen und umsetzen. Dies fasst dieser erste Jahresbericht der IKI im neuen Design zusammen.

IKI-Jahresbericht 2020

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Der IKI-Jahresbericht 2020 zum Download





Die IKI im Jahr 2020

Die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) leistete auch unter schwierigen Bedingungen ihren Beitrag zum globalen Klima- und Biodiversitätsschutz – eine Bilanz des Jahres 2020.

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Ein herausforderndes Jahr für die Welt

Die Pandemie als Ausgangspunkt für mehr Klima- und Biodiversitätsschutz. Ein Auszug aus den Aktivitäten der Internationalen Klimaschutz initiative (IKI) im Corona-Jahr 2020.

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Praxisbeispiele der Projektarbeit

Diese Praxisbeispiele aus den vier Förderbereichen der IKI, veranschaulichen die konkrete Arbeit der IKI-Projekte in den Partnerländern. Alle sechs Vorhaben wurden mit zusätzlichen Mitteln aus dem IKI-Corona-Response-Paket gefördert.



 

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Fischerboot: Elegua Producciones/TNC Colombia