Corona-Pandemie und Klimakrise auf den Philippinen

Colin Serañina ist seit 25 Jahren Fischer. Früher gab es in den Küstengewässern um Pilar auf der philippinischen Insel Ponson so viel Fisch, dass er nicht nur seine vierköpfige Familie ernähren, sondern sogar noch einen Überschuss auf dem Markt verkaufen konnte.

Doch da die Insel besonders anfällig für den Klimawandel ist, kommen die Fischer heute nach einem Tag auf dem Meer oft mit leeren Netzen zurück.

Die durch die Coronavirus-Pandemie bedingte Schließung der großen Fischmärkte hat die Lage noch verschärft.

Jetzt verkaufen Serañina und die anderen Fischer den übrig gebliebenen Fang zu viel niedrigeren Preisen als auf dem Markt an ihre Nachbarn.

Um ihre Lebensmittelversorgung auch in Zukunft zu sichern, arbeiten Gemeinden wie die in Pilar mit der Naturschutz-NGO Rare zusammen. Sie haben Küstenschutzgebiete eingerichtet, damit sich die Fischpopulationen erholen können, und sie haben Sparclubs gegründet, um für die Fischerfamilien Rücklagen zu schaffen.

Ein Film von Joachim Eggers und Dhang de Castro 

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