Dominikanische Republik: Korallenzucht gegen den ökologischen Kollaps

Jedes Jahr kommen über 6,5 Millionen Urlauber in die Dominikanische Republik, um die herrlichen Palmenstrände und das türkisblaue Wasser zu genießen - folgenlos bleibt das nicht.

Durch Wasserverschmutzung, Überfischung und den Klimawandel sind schätzungsweise schon 90 Prozent der Korallenriffe in der Dominikanischen Republik abgestorben. Das gesamte Ökosystem der Küste leidet darunter.

Die Netze der Fischer bleiben deshalb immer öfter leer. Ebbe und Flut, der steigende Meeresspiegel und tropische Stürme tragen zudem die weißen Sandstrände ab. Dadurch ist über kurz oder lang auch das Tourismusgeschäft gefährdet.

Die "Fundacion Grupo Puntacana" will dagegen vorgehen. Gegründet von der Investorengruppe "Grupo Punta Cana", die selbst mehrere Hotelanlagen auf der Insel betreibt, will sie mit der Restaurierung der Korallenriffe und der Einrichtung von Schutzzonen nicht nur das ökologische Fortbestehen der Küstenlandschaft sichern, sondern auch das wirtschaftliche Überleben der Küstenbewohner.

Ein Beitrag von Tim Schauenberg

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Information

Dauer
6:18

Land
Dominikanische Republik (Dom Rep)

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In der Dokumentationsreihe Global Ideas informiert die Deutsche Welle Menschen in der ganzen Welt über vorbildliche Projekte zur praktischen Umsetzung von Biodiversitäts- und Klimaschutz. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Nukleare Sicherheit finanziert das Medienprojekt innerhalb der IKI