Mexiko: Können Erdbeeren aus Monokultur nachhaltig sein?

Mexiko ist nach China und den USA der drittgrößte Erdbeerproduzent der Welt. Der Bundesstaat Michoacán gilt als Hauptanbaugebiet. Hunderte Kleinbauern haben sich hier auf die süßen Beeren spezialisiert.

Viele von ihnen verdienen jedoch nur wenig Geld. Die Monokulturen und veraltete landwirtschaftliche Methoden setzen den Böden schwer zu. Wasser wird immer knapper.

Das Programm "Madre Tierra", das bedeutet "Mutter Erde, hilft den Bauern beim Umstieg auf eine umweltfreundlichere Bewirtschaftung der Felder. Isidro Ramirez ist einer der ältesten Bauern im Programm. Durch ein Bewässerungssystem spart er jetzt Wasser.

Am Projekt "Madre Tierra" sind die GIZ und Unternehmen beteiligt, die die Erdbeeren nach der Ernte verarbeiten und verkaufen (Danone-Ecosystem, Frexport, Walmart Foundation of Mexico, Nuup und TechnoServe)

Auch im Rahmen des Projekts "Mainstreaming von Biodiversität in der mexikanischen Landwirtschaft" hat die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) die Erdbeer-Bauern beraten.

Damit sich der Boden regenerieren kann, lässt Isidro Ramirez jetzt einzelne Flächen brach liegen. So entstehen natürliche Blühflächen. Mit seinen neuen Bienenstöcken will er die Bestäubung fördern. Unter anderem sollen regelmäßige Fruchtwechsel schon bald die Erträge steigern.

Außerdem nutzt er jetzt eine neue App, mit deren Hilfe er weniger Düngemittel verbraucht.

Ein Film von Aitor Sáez 

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Information

Sprache
Deutsch

Dauer
6,53 Minuten

Land
Mexiko

Global Ideas

In der Dokumentationsreihe Global Ideas informiert die Deutsche Welle Menschen in der ganzen Welt über vorbildliche Projekte zur praktischen Umsetzung von Biodiversitäts- und Klimaschutz. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Nukleare Sicherheit finanziert das Medienprojekt innerhalb der IKI