Russland: "Grüner Unterricht" für den Kampf gegen Müll

Nur etwa zehn Prozent der anfallenden Haushaltsabfälle werden in Russland bislang recycelt. Denn eine Trennung des Mülls, die die Wiederverwertung einzelner Rohstoffe erleichtern würde, findet nicht statt. Doch das ändert sich gerade und damit die Mülltrennung künftig noch besser funktioniert, soll die Bevölkerung mitgenommen werden – mit Hilfe von "Grünem Unterricht" an Schulen.

So lernen Schülerinnen und Schüler in einem Projekt in einer ländlichen Region in Südrussland, was es heißt, umweltbewusst mit den Ressourcen umzugehen: Aus welchen Rohstoffen besteht der anfallende Müll eigentlich? Wie kann man den recyceln? Was wird später daraus? Was muss man tun, damit dieses Müllrecycling gelingen kann?

Diese Unterrichtspläne sind Teil eines Projekts der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in der Region Woronesch. Im Rahmen dessen werden außerdem in Städten und Gemeinden Recyclingbehälter aufgestellt und die Kommunalverwaltungen in Sachen Abfallwirtschaft beraten.

Ein Film von Emily Sherwin

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Information

Sprache
Deutsch

Dauer
6:06 Min

Land
Russische Föderation

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In der Dokumentationsreihe Global Ideas informiert die Deutsche Welle Menschen in der ganzen Welt über vorbildliche Projekte zur praktischen Umsetzung von Biodiversitäts- und Klimaschutz. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Nukleare Sicherheit finanziert das Medienprojekt innerhalb der IKI

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