Schutz der Artenvielfalt im Inselparadies der Seychellen

Für Tiere und Pflanzen sind die Seychellen der Himmel auf Erden: fruchtbarer Boden, feuchtes Klima, viel Sonne - als erstes Land überhaupt nahmen die Seychellen Anfang der 90iger Jahre Naturschutz in ihre Verfassung auf. Rund 100 Pflanzen- und einige Dutzend Tierarten gibt es nur auf den Inseln im Indischen Ozean: die uralten Riesenschildkröten, der fingernagelgroße Seychellen-Frosch oder die sagenumwobene Coco-de-Mer-Palme.

Damit dem Natur- und Artenschutz, der als vorbildlich gilt, nicht das Geld ausgeht, hat das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) eine Finanzierungsmethode entwickelt und im Frühjahr 2014 auf den Seychellen gestartet: BIOFIN. Regelmäßig treffen sich Vertreter von NGOs, der Regierung, aus dem Tourismus und der Fischerei, um über den genauen Finanzbedarf und effektive Artenschutzprojekte zu beraten. Es steht viel auf dem Spiel: Ohne ihre traumhafte Natur und ihren 5-Sterne-Tourismus sind die Seychellen wirtschaftlich nicht überlebensfähig.

Ein Film von Kilian Schütze

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Information

Dauer
7:22 Minuten

Land
Seychellen

Global Ideas

In der Dokumentationsreihe Global Ideas informiert die Deutsche Welle Menschen in der ganzen Welt über vorbildliche Projekte zur praktischen Umsetzung von Biodiversitäts- und Klimaschutz. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Nukleare Sicherheit finanziert das Medienprojekt innerhalb der IKI