Ausschnitt eines Plakats

Klimafinanzierung

Klimafinanzierung war eines der Hauptthemen in Paris. Die Einigung sieht vor, dass Industrieländer gemäß ihrer bestehenden Verpflichtung unter der Klimarahmenkonvention Entwicklungsländer bei Minderung und Anpassung finanziell unterstützen. Bei der weiteren Mobilisierung von Klimafinanzierung sollen die Industrieländer eine führende Rolle einnehmen. Die Zusage aus dem Jahr 2009, bis 2020 jährlich 100 Milliarden US-Dollar für Klimaschutzmaßnahmen in Entwicklungsländern zu mobilisieren, wird bis 2025 fortgeschrieben. Für die Zeit nach 2025 soll ein höheres Ziel festgelegt werden.

Deutschland kommt den eingegangenen Verpflichtungen zuverlässig nach; das Bundesumweltministerium (BMUB) und das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) finanzieren zahlreiche internationale Klimaaktivitäten. Beide Ressorts stimmen sich hinsichtlich der Prioritäten für die bi- und multilateralen Aktivitäten eng ab. Die IKI ist das zentrale Instrument des BMUB, um Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels weltweit zu fördern.

 

Hinweis: Die folgenden Fact Sheets liegen nur in englischer Sprache vor.

IKI Fact Sheets zur Klimafinanzierung

  • Person watering crops
  • Wind turbines
  • People behind fridge counter
  • People on factory tour
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    Mobilising Funds to Mitigate and Adapt to Climate Change

    Developing countries in particular face enormous challenges in mobilising financial resources and using funding for the necessary climate change adaptation and mitigation measures. The mitigation of greenhouse gas (GHG) emissions, the preservation of natural carbon reservoirs and the adaptation to the impacts of climate change all require financial resources - to build solar power systems and wind turbines, for energy-efficient building refurbishment, to expand public transport systems, for reforestation, to strengthen flood protection measures, to set up protected areas and much more.

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    Mobilising Finance for mitigation and climate change adaptation

    Developing countries in particular face enormous challenges in mobilising financial resources and using funding for the necessary climate change adaptation and mitigation measures. The mitigation of greenhouse gas (GHG) emissions, the preservation of natural carbon reservoirs and the adaptation to the impacts of climate change all require financial resources - to build solar power systems and wind turbines, for energy-efficient building refurbishment, to expand public transport systems, for reforestation, to strengthen flood protection measures, to set up protected areas and much more.

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    Energy-Efficient Refrigeration Systems in Mexico

    Small and medium-sized supermarkets and restaurants using refrigeration and many other electrical appliances exist in all parts of the world. Just as common is the problem of inefficient appliances causing high energy bills. However, micro-credits for purchasing efficient electrical appliances are increasingly becoming available worldwide. The German Federal Ministry for the Environment, Nature Conservation, Building and Nuclear Safety (BMUB), through its International Climate Initiative (IKI), supports the Mexican project Eco-Crédito Empresarial (Eco-credits for enterprises) which was established by the Mexican Ministry of Energy (SENER) to facilitate access to such micro-credits.

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    Climate Partnerships with the Private Sector

    Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG) is implementing the programme “Climate Partnerships with the Private Sector” on behalf of the German Federal Ministry for the Environment, Nature Conservation, Building and Nuclear Safety (BMUB). The goal is to mobilise the private sector as crucial actor in mitigating greenhouse gas emissions in developing countries and emerging markets. The programme aims at leveraging private sector investment flows as a driver to stimulate a low-carbon development process. The project enhances the transfer of technology and knowledge in the areas of renewable energies and energy efficiency.

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IKI Filme zur Klimafinanzierung

  • Zwei Personen hinter den Blättern eines Baumes
  • blaues Meer
  • Traktor, der etwas transportiert
  • Frau, die ihre Hände offen hält
  • Frau mit großen Bananen vor sich
  • Geld für Artenvielfalt in Costa Rica

    Costa Rica ist führend im Naturschutz, aber das dafür nötige Geld aufzutreiben, ist nicht einfach. Naturschützer, Politiker und NGOs suchen nach Lösungen.

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  • Schutz der Artenvielfalt im Inselparadies der Seychellen

    Der Schutz des Ökosystems und der Artenvielfalt hat Priorität auf den Seychellen. Die BIOFIN-Initiative soll das Land bei seinen Bemühungen unterstützen.

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  • Klima Bosnien: Grüne Kredite für mehr Energie-Effizienz

    Bosnien hat in Sachen Energie-Effizienz großen Nachholbedarf. Die Industrie verbraucht mehr Energie als sein müsste und für viele Privathaushalte ist Klimaschutz kein Thema - denn oft ist den Menschen die nötige Technik schlichtweg zu teuer. Mit Hilfe von zinsgünstigen Darlehen soll sich das jetzt ändern.

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  • Frisches Kreditprogramm für den Balkan

    Unternehmen erhalten in Serbien günstige Kredite, damit sie auf "grüne" Energien umstellen.

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  • St. Lucia - Hurrican-Versicherung

    Die Schäden, die durch tropische Stürme in der Karibik verursacht werden, vergrößern sich Jahr für Jahr. Schuld daran ist der Klimawandel. Leidtragende sind vor allem die ärmeren Menschen, die ihr gesamtes Hab und Gut in einer einzigen Sturmnacht verlieren können. Mikroversicherungen sollen sie vor solchen Schäden schützen.

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IKI Projekte

Grüner Punkt auf der Karte = Anzahl der Projekte in der Region.

 

Weitere IKI Schwerpunkte

  • Solarpanels in Wüste
  • Konferenzgelände der COP22
  • Häuser am Wasser
  • Energiewende

    Die Erzeugung und der Verbrauch von Energie sind für rund zwei Drittel des weltweiten Treibhausgasausstoßes verantwortlich. Aus diesem Grund kommt der weiteren Entwicklung und dem schnellen Ausbau eines nachhaltigen Energiesektors hohe Bedeutung beim Kampf gegen den Klimawandel zu.

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  • Unterstützung der Klima- und Biodiversitätspolitik

    Deutschland unterstützt die Partnerländer darin, ihre Anpassungsfähigkeit gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels zu erhöhen und ihre Wirtschaftsstruktur nachhaltiger und emissionsarm zu gestalten. Begleitet durch Know-how-Transfer und Technologiekooperation, Politikberatung oder investive Maßnahmen können die Partner der IKI geeignete Methoden und Instrumente für Anpassungs- und Transformationsprozesse entwickeln und einsetzen.

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  • Nachhaltige Stadtentwicklung

    Bereits heute leben mehr als die Hälfte aller Menschen in Städten, Tendenz steigend. Vor allem Ballungsräume in Schwellen- und Entwicklungsländern werden in naher Zukunft rund 70% der weltweiten energiebezogenen Treibhausgas-Emissionen ausstoßen. Deshalb kann wirksamer Klimaschutz nur unter Einbeziehung von Städten als Partner gelingen.

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