Film

Ein sicheres Dorf für Schildkröten

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In Indien ist die Schildkröte eine der Verkörperungen des Gottes Vishnu - und somit eine mystische Figur. Aber wie auch in anderen Ländern sind diese Tiere bedroht. Ihre Eier, ihr Fleisch und ihre Haut bringen viel Geld, als Delikatesse, als Potenzmittel oder um daraus Öl zu produzieren. Die Oliv-Bastardschildkröte ist zu den Opfern dieser besonderen Nachfrage geworden. Die Zahlen dieser mittelgroßen Schildkrötenart, die weltweit entlang tropischer Küsten brütet, sind eingebrochen. Aber eine indische NGO hat sich den Schutz der Schildkröten auf die Fahnen geschrieben und arbeitet dafür mit einer Reihe von Dörfern entlang der indischen Westküste zusammen.

Um die Schildkröten zu schützen, bietet Sahyadri Nisarga Mitra (SNM) der örtlichen Bevölkerung mit dem Ökotourismus eine alternative Einkommensquelle und unterrichtet Schulkinder. Touristen besuchen die Gegend, um die Schildkröten zu beobachten, wenn sie aus dem Wasser auftauchen, um am Strand ihre Eier zu legen. Weil es keine Infrastruktur gibt, wohnen die Besucher in den Häusern der Menschen vor Ort. Außerdem sind Müll-Patrouillen unterwegs, die den Strand nach Plastiktüten absuchen, die die Schildkröten mit ihrer Leibspeise verwechseln - Quallen.

Ein Film von Bettina Thoma-Schade

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Information

Dauer
6:35 Minuten

Land
Indien

Global Ideas

In der Dokumentationsreihe "Global Ideas" informiert die Deutsche Welle Menschen in der ganzen Welt über vorbildliche Projekte zur praktischen Umsetzung von Biodiversitäts- und Klimaschutz. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit finanziert das Medienprojekt innerhalb der IKI.