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Nachhaltiger Kaffeeanbau in Äthopien

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Es war ein Jahre dauernder Kampf, doch seit 2010 sind sie endlich geschützt: die Wildkaffeewälder Äthiopiens. 5.000 Kaffeesorten wachsen dort. Diese Vielfalt macht das UNESCO-Biosphärenreservat zu einem einmaligen genetischen Schatz der Erde und somit zu einem Hotspot der Biodiversität. Die Arbeit der Menschen im geschützten Biosphärenreservat ist sehr vielschichtig: Eine Pufferzone nutzen die Menschen für die Kaffee-Ernte, Ranger aus den Dörfern sichern das Reservat, der Tourismus bringt neue Arbeitsplätze. Zudem werden mehrere Tausend Hektar Wald wieder aufgeforstet – mit schnell wachsenden Baumarten aber auch mit einheimischen Bäumen. Aufklärung und Weiterbildung der Bevölkerung sind ein wichtiger Bestandteil der Arbeit vor Ort. So sollen die Bauern lernen, Holz sparende Öfen einzusetzen. Doch noch wichtiger: der Kaffee. Er bringt mittlerweile gutes Geld, denn das Interesse an speziellen Kaffeesorten wächst. So beginnt die lokale Bevölkerung zu verstehen, dass es sich lohnt, nachhaltig mit dem Wald zu leben, statt ihn auszubeuten.

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Information

Dauer
06:37 Minuten

Land
Äthiopien

Global Ideas

In der Dokumentationsreihe "Global Ideas" informiert die Deutsche Welle Menschen in der ganzen Welt über vorbildliche Projekte zur praktischen Umsetzung von Biodiversitäts- und Klimaschutz. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit finanziert das Medienprojekt innerhalb der IKI.