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Palaus Artenvielfalt über und unter Wasser erhalten

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Die Kinder auf Palau haben Umweltunterricht, wenn der Regenvogel Armella singt. Er ist Maskottchen eines Umweltschutzprojektes und soll das Bewusstsein der Bewohner für die einzigartige Artenvielfalt in dem pazifischen Inselstaat schärfen. Palau liegt in einem der 35 weltweiten Hotspots der Biodiversität, viele der Tiere und Pflanzen kommen nur hier vor. Überfischung, Bodenerosion oder auch zunehmende Taifune setzen der Artenvielfalt aber zu. Die Umweltschutzorganisation Rare hat - finanziell unterstützt von der Internationalen Klimaschutzinitiative - eine landesweite Kampagne mit verschiedenen Projekten gestartet. Eine Gruppe von Frauen setzt sich zum Beispiel für die Aufforstung abgebrannter Waldflächen ein. Die Erosion Control Ladies, wie sie auch heißen, unternehmen damit nicht nur etwas gegen die Erosion und Ablagerung von Sedimenten im Meer, sie lernen auch die einheimische Pflanzenwelt wieder zu schätzen. In einem anderen Projekt geht es um den Schutz der maritimen Welt. Kinder sollen erfahren, warum der Schutz der Rock Islands wichtig ist. Die unbewohnten Kalksteininseln sind nicht nur UNESCO-Weltnaturerbe und touristische Attraktion Palaus, die Schutzgebiete der Rock Islands sind auch Futter- und Brutplätze für Fische oder Schildkröten. Und erst, wenn der Artenschutz funktioniert, gibt es auch genügend Fisch für die lokale Bevölkerung.

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Information

Dauer
07:21 Minuten

Land
Palau

Global Ideas

In der Dokumentationsreihe "Global Ideas" informiert die Deutsche Welle Menschen in der ganzen Welt über vorbildliche Projekte zur praktischen Umsetzung von Biodiversitäts- und Klimaschutz. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit finanziert das Medienprojekt innerhalb der IKI.