Film

Rettung für den alten Regenwald der Maya

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Guatemala teilt sich den größten tropischen Regenwald nördlich des Amazonasgebiets mit Mexiko und Belize. Die Selva Maya ist nicht nur die Heimat von Tausenden von Pflanzen- und Tierarten, sondern auch von antiken urbanen Zentren, wie der Mayastadt Tikal. Vor mehr als tausend Jahren lebten allein in Tikal bis zu 100.000 Menschen. Heute müssen deren Nachfahren mit vielen Schwierigkeiten kämpfen, unter anderem mit Arbeitslosigkeit und mangelnden beruflichen Chancen. Hinzukommt, dass die Bevölkerung explodiert, wodurch noch mehr Fläche für die Landwirtschaft gebraucht wird. Das Ergebnis: illegale Rodung und Brandrodung des Waldes, wodurch die Tiere und Pflanzen dort bedroht sind.

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) arbeiten mit Partnerorganisationen vor Ort, um die Zerstörung des Waldes zu stoppen und um den Menschen vor Ort ein verlässliches Einkommen zu sichern, unter anderem durch die Förderung des Anbaus der Maya-Nuss. Die eiweißreiche Frucht wird gesammelt, geröstet und zu Keksen oder Milchshakes verarbeitet und dann verkauft. Die einstmals in Vergessenheit geratene Nuss ist eine nahrhafte Ergänzung für die lokale Speisekarte. Darüberhinaus ist sie aber auch zu einer wichtigen Einkommensquelle für die Bauern geworden, die dafür kämpfen, den Wald zu schützen.

Ein Film von Inga Sieg

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Information

Dauer
7:24 Minuten

Land
Guatemala

Global Ideas

In der Dokumentationsreihe "Global Ideas" informiert die Deutsche Welle Menschen in der ganzen Welt über vorbildliche Projekte zur praktischen Umsetzung von Biodiversitäts- und Klimaschutz. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit finanziert das Medienprojekt innerhalb der IKI.