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Im Himalaya wird das Wasser knapp

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Die Mehrzahl der Bauern im indischen Bundesstaat Sikkim verwendet Wasser aus Quellen und nicht aus Flüssen für die Bewässerung ihrer Felder. Doch das wird zunehmend schwierig, weil Regenfälle immer öfter ausbleiben und die Quellen nur unregelmäßig genug Wasser führen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Böden mit fortschreitender Rodung der Baumbestände das wenige Wasser immer schwerer halten können.

Die indische Regierung hat deshalb, zusammen mit dem WWF Indien, ein Projekt ins Leben gerufen, das nachhaltig helfen soll, den Umweltveränderungen zu begegnen. Das Ziel der WWF-Mitarbeiter in Sikkim ist es, den Einwohnern zu zeigen, wie sie mit Wasserspeichern trockene Zeiten überbrücken können.

Den Einwohnern des Dorfes Chuba Phong hat das Projekt schon geholfen. Sie haben Gruben angelegt, in denen sie Regenwasser sammeln können. Außerdem gibt es hier inzwischen auch Wassertanks, in denen sich über Nacht das nicht genutzte Quellwasser sammelt. Mit diesem überschüssigen Wasser können jetzt mehr Gemüsefelder bewirtschaftet und zusätzliches Vieh gehalten werden.

Jeder verfügbare Tropfen, so das Ziel, soll mit dem Projekt für die Bewirtschaftung der Felder zur Verfügung stehen. Dabei hilft auch moderne Technik. Über GPS können bislang unbekannter Quellen lokalisiert werden. Die Projektmitarbeiter erstellen so eine umfassende Datenbank aller verfügbaren Wasservorkommen – professionelles Quellen-Management für eine nachhaltige Landwirtschaft.

Ein Film von Wolf Gebhardt

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Information

Dauer
7:04 Minuten

Land
Indien

Global Ideas

In der Dokumentationsreihe "Global Ideas" informiert die Deutsche Welle Menschen in der ganzen Welt über vorbildliche Projekte zur praktischen Umsetzung von Biodiversitäts- und Klimaschutz. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit finanziert das Medienprojekt innerhalb der IKI.