Häuser am Wasser

Nachhaltige Stadtentwicklung

Mehr als die Hälfte aller Menschen lebt in Städten. Im Jahr 2050 sollen es laut Studien der Vereinten Nationen etwa 70%, in Afrika und Asien sogar 75%, sein. Dieser Urbanisierungsschub wird überwiegend in Ballungsräumen von Schwellen- und Entwicklungsländern stattfinden. Städte sind gleichzeitig für rund 70% der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich, die in den Sektoren Industrie, Verkehr, Wohnen und Abfall durch Energieerzeugung entstehen.

Seit 2015 stellt das Thema „Nachhaltige Stadtentwicklung“ einen übergreifenden Schwerpunkt der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) des Bundesumweltministeriums dar. Bereits heute haben 68 laufende beziehungsweise geplante Projekte einen direkten oder indirekten Bezug zum Thema nachhaltige Stadtentwicklung.

 

Hinweis: Die folgenden Fact Sheets liegen nur in englischer Sprache vor.

IKI Fact Sheets zur nachhaltigen Stadtentwicklung

  • City scene
  • Houses from above
  • Traffic jam
  • House at street
  • Houses from above
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    Sustainable Urban Development

    Today more than half of the global population lives in cities. According to UN Habitat the share of people living in urban areas will increase to 70% by 2050 with the majority of urban growth taking place in emerging economies and developing countries. Cities are responsible for around 70% of global energy-related greenhouse gas emissions as sectors with high emissions such as industry, transport, housing and waste concentrate in metropolitan areas.

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    25,000 Solar Roofs for Mexico

    Mexico ranks thirteenth internationally in the emission of greenhouse gases (GHGs). One of the key challenges in reducing these emissions is to encourage greater use of renewable energy technologies in the residential sector. Around 80% of households in Mexico use some form of fossil fuel for cooking and heating water, which constitutes a major source of greenhouse gas emissions. One of the most technically viable and economically attractive options to reduce fossil fuel consumption in home systems is solar water heating (SWH). Although Mexico has one of the highest averages for solar irradiation in the world, its potential remains largely untapped. Currently, few households have a solar collector, despite sharp rises in gas prices and the quick amortization of investments in solar water heaters (3-5 years).

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    Opportunities of Sustainable Mobility

    Mobility is essential for the social and economic development of a country. Reliable transport systems have positive impacts on a country's economy and improve access to jobs, education and health care. However, current trends in the transport sector are mostly unsustainable. The tremendous growth of motorised transport is one of the key challenges for sustainable development worldwide. With 27%, the transport sector already contributes the second highest share of energy-related CO2 emissions globally and is the fastest growing sector in terms of greenhouse gas (GHG) emissions. These trends will continue if sustainable transport solutions are not systematically introduced.

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    Energy Efficiency as Important Pillar of the Energy Transition

    In the short and medium term, energy efficiency is the biggest, fastest, and most cost-effective option for saving energy and mitigating climate change - it is often referred to as the "first fuel". Energy efficiency connects the reduction of emissions and consumers' energy bills with the improvement of energy security and trade balances. Thus, energy efficiency is key to decoupling economic growth from GHG emissions. Hence, it can be regarded as one of two major pillars of the energy transition. Globally, energy efficiency needs to be improved in different areas, especially in transport, industry and buildings.

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    1.000 Solar Roofs for Brazil

    In Brazil, it is common to heat up water using electricity or natural gas. Especially the widespread use of electricity for showers leads to demand peaks in the power sector. The energy required to meet this demand is usually generated from fossil fuels. Brazil has excellent solar irradiation conditions and is facing rising gas and electricity prices. Nevertheless, solar thermal is not yet widely used. In 2009, based on the vast potential for solar water heating (SWH) in Brazil, the German Ministry for the Environment, Nature Conservation, Building and Nuclear Safety (BMUB) commissioned Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) to develop the “1,000 Roofs Programme".

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IKI Filme zur nachhaltigen Stadtentwicklung

  • Zwei Stadtplaner blicken von Hügel auf Stadt hinunter
  • Kanal eines Wasserkraftwerks
  • Rauch steigt aus Hütte
  • Farmer im Feld
  • Solarzellen auf Dächern
  • Person am Kühlregal
  • Dämmung
  • Person im Fahrradladen
  • Menschen im Bus
  • Brasilien - Stadtplanung

    Lange hat die Stadtplanung in Brasilien die Natur kaum berücksichtigt. Das rächt sich inzwischen verstärkt durch Erdrutsche und Umweltverschmutzung. Doch die Stadtplaner in einem Vorort von Rio de Janeiro denken um.

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  • Wasserkraftwerke in der Türkei

    Strom ist in der Türkei Mangelware - Wasser jedoch nicht. Dieses Potenzial will die Türkei in Zukunft nutzen und mit Strom aus Wasserkraft die Energie-Engpässe klimaschonend ausgleichen.

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  • Neue Technik sorgt für höhere Effizienz in Indien

    Indien ist wirtschaftlich sehr erfolgreich. Doch nun steigen Energieverbrauch und Emission. 

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  • Mexiko-Stadt kämpft gegen den Smog

    Der Dreck muss weg: Seit über zwanzig Jahren kämpft Mexiko-Stadt gegen den Smog. Mit Erfolg: Alte Fahrzeuge werden weniger und die Stadt wieder grüner.

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  • Libanon - Intelligente Netze

    Nur fünf bis sechs Stunden Strom am Tag - das ist im Libanon fast überall die Regel. Die Menschen helfen sich mit Dieselgeneratoren, die viel CO2 ausstoßen. Wind und Sonne könnten die Lösung sein, aber bisher versorgen solche Anlagen nur einzelne Gebäude.

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  • Ökosupermärkte in Südafrika

    Ein Supermarkt ohne Kühlregal - das geht nicht. Doch die dafür immer noch oft eingesetzten fluorierten Kältemittel (FKW) sind Klimakiller. In Südafrika rüstet eine Supermarktkette jetzt um. In den ersten Filialen werden bereits natürliche, umweltfreundliche Kältemittel-Technologien eingesetzt.

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  • Energieeffizientes Bauen in der Ukraine

    Die Ukraine gehört zu den größten Energieverschwendern Europas. Vor allem in Wohnhäusern verpufft unverhältnismäßig viel Energie. Undichte Fenster, schlechte oder gar keine Wärmedämmung und kaputte Heizungen sind allein für 30 Prozent des Energieverbrauchs des Landes verantwortlich.

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  • Klimafreundlicher Verkehr in China

    Werkbank für den Rest der Welt, Wirtschaftssupermacht, Exportweltmeister – die chinesische Wirtschaft boomt und der Wohlstand wächst. Das hat Folgen: Menschen, Güter und Dienstleistungen beanspruchen in China immer mehr Mobilität.

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  • Grüner Verkehr in Kolumbien

    Das Schnellbus-Netz "TransMilenio" in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá gilt als Vorbild für viele Metropolen in Entwicklungsländern: Busspuren und Radwege statt Autostraßen, kostenfreie Zubringerbusse und unterirdische Radstationen sind fast so effektiv wie eine U-Bahn, kosten aber nur einen Bruchteil.

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IKI Projekte

Grüner Punkt auf der Karte = Anzahl der Projekte in der Region.

 

Weitere IKI Schwerpunkte

  • Konferenzgelände der COP22
  • Solarpanels in Wüste
  • Ausschnitt eines Plakats
  • Unterstützung der Klima- und Biodiversitätspolitik

    Deutschland unterstützt die Partnerländer darin, ihre Anpassungsfähigkeit gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels zu erhöhen und ihre Wirtschaftsstruktur nachhaltiger und emissionsarm zu gestalten. Begleitet durch Know-how-Transfer und Technologiekooperation, Politikberatung oder investive Maßnahmen können die Partner der IKI geeignete Methoden und Instrumente für Anpassungs- und Transformationsprozesse entwickeln und einsetzen.

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  • Energiewende

    Die Erzeugung und der Verbrauch von Energie sind für rund zwei Drittel des weltweiten Treibhausgasausstoßes verantwortlich. Aus diesem Grund kommt der weiteren Entwicklung und dem schnellen Ausbau eines nachhaltigen Energiesektors hohe Bedeutung beim Kampf gegen den Klimawandel zu.

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  • Klimafinanzierung

    Minderungsmaßnahmen, Anpassung an die Folgen des Klimawandels, Erhalt natürlicher Kohlenstoffspeicher und Maßnahmen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt benötigen finanzielle Mittel. Deutschland kommt den eingegangenen Verpflichtungen zuverlässig nach und finanziert zahlreiche internationale Klimaaktivitäten.

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