Details - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Cities fit for climate change

Stand: Dezember 2018

Ziel und Massnahmen

Das Projekt hat das Ziel, Städte bei der Bewältigung von klimawandelbedingten Herausforderungen zu unterstützen. Stadtverwaltungen werden dabei beraten ihre Bauleitplanung, Flächennutzungs- und Bebauungspläne, Stadtentwicklungsstrategien, städtebauliche Entwürfe und andere Instrumente der Stadtplanung so anzupassen, dass emissionsarme und gegen Klimarisiken widerstandsfähige Städte entstehen. U.a. müssen zunehmende Hochwassergefahren berücksichtigt werden in dem bspw. Abflussmöglichkeiten und Rückhalteflächen geschaffen werden. Im Projekt werden bestehende Konzepte klimagerechter Stadtentwicklung analysiert und aufbereitet. Ausgewählte Städte in Indien, Chile und Südafrika werden in der klimagerechten Weiterentwicklung ihrer Strategien und Finanzierungsmöglichkeiten unterstützt. Darüber hinaus werden die Erfahrungen auf internationalen Veranstaltungen und Debatten bekannt gemacht. Das Vorhaben unterstützte u.a. den Habitat-III-Prozess für die Gestaltung einer neuen urbanen Agenda.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Aktive Beiträge zur UN-HABITAT-Konferenz in Quito geleistet-- Studie zu städtischer Klimafinanzierung erstellt-- In Südafrika wurde die Entwicklung eines Klimaresilienzplans unterstützt, der nun den Raumordnungsplan ergänzt.-- Im Rahmen des Kongresses „Der resiliente Ballungsraum – Verändert Planen und anpassungsfähig Bauen“ stellte Frau Dr. Frank im April 2018 das Projekt als Teil des Vortrags „Cities Fit for Climate Change – InternationaleBallungsräume auf dem Weg zur Resilienz?“ am Frankfurter Forschungsinstitutfür Architektur, Bauwesen und Geomatik (FFin) vor. Durch die Teilnahme an dem Kongress wurden die Projektbeziehungenzu der deutschen Wissenschaft, deutschen Kommunen und der deutschen Privatwirtschaft (z.B. Büro Speer und Partner) gestärkt.-- Im Juni 2018 organisierte das Projekt in Kooperation mit UN Environmenteine Special Session im Rahmen der Adaptation Futures 2018 – Dialogues for Solutions Konferenz. Die Special Session „Learning and action: building climate resilience in cities“ brachte mehrere afrikanische Akteure zusammen, welche zum Thema Klimawandel und Stadtentwicklung diskutierten.-- Eine Fachexkursion für eine chilenische Bürgermeisterin wurde im Rahmen des 12. Bundeskongresses Nationale Stadtentwicklungspolitikzum Thema „Gemeinsam in sozialer Verantwortung für Stadt und Land“ im September 2018 durchgeführt.-- Vom 25. bis 30. August 2018 hat in Chennai die mehrtägige Veranstaltung einer dreigliedrigen internationalen Dialogforums-Reihe des Projektsstattgefunden. Die erste Veranstaltung war im Februar 2017 in Durban, Südafrika, unter Beteiligung des BMU Referatsleiters, Dr. Oliver Weigel (SW I 1). Die zweite Veranstaltung war in Santiago im September 2017, unter der Beteiligung des Referatsleiters, Dr. Oliver Weigel (SW I 1) und hochrangiger Vertreter der chilenischen Regierung und der Greater Chennai Corporation. Das Dialogforum in Chennai brachte hochrangige Vertreter aus Chennai und Tamil Nadu sowie Vertreter der Projektpartnerstädte und Städtevertreter aus München, Leipzig, Frankfurt und Malmö zusammen, um sich über klimagerechte Stadtentwicklung auszutauschen.

Weiterführende Links

Projektdaten

Land:
Chile, Indien, Südafrika

Durchführungs­organisation:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Partnerinstitution(en):
  • Ministry of Cooperative Governance and Traditional Affairs - South Africa, Ministry of Housing and Urban Development (MINVU) - Chile, Ministry of Urban Development (MOUD) - India
  • Relevante Partnerinstitutionen (Regierungsinstitutionen, Nichtregierungsorganisationen)

BMU-Förderung:
3.746.685,49 €

Projektlaufzeit:
11/2015 bis 06/2019

Internetauftritt(e):

Factsheet:
Cities Fit for Climate Change (PDF | 749 KB)



  • Twitter
  • Facebook
  • Google+