Details - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

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Stand: Dezember 2017

Schutzgebietsmanagement als Beitrag zum Erhalt der Biodiversität und für Klimaschutz: Ein Beitrag zur Qualitätssicherung von Aichi-Ziel 11 zur Unterstützung des CDB Strategischen Plans 2011-2020


Ziel und Massnahmen

Ziel des Projekts ist es, das Governance-System von mindestens zwei Naturschutzgebieten in jedem Durchführungsland gemäß der Aichi-Ziele 11, 14 und 18 des CBD Strategischen Plans 2011-2020 zu verbessern. Dafür soll ein internationaler Kriterienkatalog zur Standardisierung erfolgreicher Schutzgebiete, die „IUCN Green List“, erstellt werden, die angepasst an den regionalen Kontext gewinnbringende Maßnahmen für Biodiversität und Klimawandel in Naturschutzgebieten evaluiert. Dabei wird ein besonderer Fokus auf indigene und lokale Naturschutzstrategien sowie rechtliche Landnutzungsinstrumente gemäß IUCN Standards gelegt, um auf den Erfahrungen basierend die Qualität im Schutzgebietsmanagement zu verbessern. In Kenia und Vietnam werden insbesondere lokale Schutzgebiete für Meeres- und Feuchtgebiete berücksichtigt, deren Bestand als Grundvoraussetzung für Wirtschaftswachstum, Widerstandsfähigkeit zum Klimawandel und Existenzgrundlage angesehen wird. Letztlich soll das Projekt ein globales Netzwerk zwischen den Durchführungsländern etablieren, um eine verbesserte Governance der Schutzgebiete zu fördern, die langfristig positive sozio-ökonomische und ökologische Wirkungen im Bereich Biodiversität und Klima nach sich zieht.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Auf globaler Ebene wurden im Rahmen der CBD bislang zwei Teilziele erreicht:
  • Während des CBD SBSTA Treffens im März 2016 hat ICUN ein „INF DOC“ hinsichtlich der Entscheidung XI vorbereitet. In diesem wurden die IUCN Standards, die von diesem Vorhaben entwickelt werden, erwähnt. Darüber hinaus hielt ICUN eine Präsentation bei einem Multipartner-Side-Event, in welcher es um die Verifizierung der Schutzstandards in Naturschutzgebieten und weiteren Schutzmaßnahmen ging, die vom Vorhaben umgesetzt werden.
  • Unterstützung regionaler Fortbildungsseminare des CBD Sekretariats (im Jahr 2016) mit
  • Projektmaterialien hinsichtlich neuer Standards der Qualitätsmessung für Schutzgebiete (ein Projekt-Output)
  • Die Panorama-Plattform (englisch) wurde gemeinsam mit der GIZ entwickelt und beim ICUN World Conservation Congress im September 2016 vorgestellt
  • 9 formelle und 14 informelle Panorama-Sessions beim ICUN Kongress, inklusive zwei gemeinsam mit der GIZ ausgeführte Launch-Events
  • Wichtiger Fortschritt in der Entwicklung der Panorama Partnership Governance Struktur: ICUN und GIZ verpflichten sich als „managing partners“ mit größerem institutionellem Einfluss zu agieren
  • Seit Projektbeginn wurden drei neue Fallstudien zu Panorama Solutions veröffentlicht
  • Der Initiierungsworkshop und das Treffen zur Standardentwicklung im Januar 2016 führten zu einem ersten Entwurf für den globalen Standard zu Schutzgebieten (IUCN Green List Standard). Dieser Entwurf ist das Ergebnis einer Diskussion mit über 130 Expertinnen und Experten.
  • Das Projekt brachte ein Benutzerhandbuch heraus, welches Richtlinien für die Implementierung der globalen Standards in Partnerländern mit teilnehmenden Schutzgebieten beinhaltet.
  • Einführende Workshops fanden in jedem Partnerland (Kolumbien, Peru, Kenia, Vietnam) statt. Es wurden Roadmaps für die Pilotimplementierung entwickelt

Projektdaten

Land:
Kenia, Kolumbien, Peru, Vietnam

Durchführungs­organisation:
International Union for Conservation of Nature (IUCN) - Switzerland

BMUB-Förderung:
3.368.657 €

Projektlaufzeit:
11/2015 bis 12/2019

Internetauftritt(e):



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