Details - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

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Stand: Dezember 2017

Biodiversitätsschutz und Inwertsetzung von Ökosystemdienstleistungen in grenzüberschreitend relevanten Feuchtgebieten des Nil-Beckens


Ziel und Massnahmen

Der Nil durchströmt mehrere große Feuchtgebietslandschaften, viele dieser Gebiete sind Biodiversitätshotspots von globaler Bedeutung. Das Wissen und die Kapazitäten der Nile Basin Initiative (NBI) und ihrer Mitgliedstaaten für ein am ökosystemaren Ansatz ausgerichtetes Feuchtgebietsmanagement sind nicht ausreichend. Ziele des Vorhabens sind der Biodiversitätsschutz und die Inwertsetzung der Ökosystemdienstleistungen grenzüberschreitend relevanter Feuchtgebiete im Nilbecken. Das Vorhaben kombiniert regionale Maßnahmen der Kapazitätsentwicklung (Wissensbasis, Politikberatung, Erfahrungsaustausch) mit Umsetzungsmaßnahmen in ausgewählten Feuchtgebieten (Managementpläne, pilothafte Umsetzungsmaßnahmen).Hauptwirkung ist der Biodiversitätsschutz, mit Beiträgen zum Klimaschutz, zur Klimaanpassung und zur Sicherung der Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung. Erfahrungen werden in den internationalen Biodiversitätsdialog eingebracht, es besteht hohes Potenzial für die Replizierbarkeit in der Region.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Ein Kooperationsabkommen zwischen der NBI und dem Sekretariat der RAMSAR Konvention zur Zusammenarbeit zum Thema Feuchtgebiet und Flussgebietsplanung sowie der Beteiligung am RAMSAR/ESA Programm „Globalwetland Africa – Satellite based wetland observation systems in Africa“ wurde unterzeichnet.
  • Die Mitgliedsländer haben einen Governance-Mechanismus für die Zusammenarbeit zwischen Umwelt- und Wasserministerien aufgelegt – die „NBI Wetlands Expert Group“. In ihr vertreten sind die nationalen Ministerien zuständig für die Flussgebietsplanung sowie für das Feuchtgebietsmanagement. Ein regionaler Workshop der NBI Wetlands Expert Group und der strategischen Partner der NBI fand im Juni 2016 statt.
  • Die Verabschiedung eines „NBI Policy Framework on Environmental Flow Management“ durch den Nil-Ministerrat wurde im Juni 2016 verabschiedet.

Projektdaten

Land:
Ägypten, Äthiopien, Burundi, Demokratische Republik Kongo, Kenia, Ruanda, Sudan, Süd Sudan, Tansania, Uganda

Durchführungs­organisation:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Partnerinstitution(en):
Nile Basin Initiative (NBI)

BMUB-Förderung:
6.000.000 €

Projektlaufzeit:
10/2015 bis 03/2020

Internetauftritt(e):



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