Details - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

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Stand: Dezember 2017

Capacity Building für die Einrichtung und Ausgestaltung einer technischen und institutionellen Infrastruktur zur Erreichung der 2020-Ziele (kurz: THG-Monitoring in China)


Ziel und Massnahmen

Das Projekt unterstützte chinesische Schlüsselinstitutionen beim Kapazitätsaufbau und der Entwicklung von Politikoptionen für eine effiziente Infrastruktur sowie Abläufe des Treibhausgas (THG)-Monitoring und Emissionshandelssysteme. Hierzu hat es Politikempfehlungen zu technischen Abläufen des THG-Monitoring erarbeitet. Nach Analyse des Status Quo und Mitentwicklung eines Plans zur regionalen Zuordnung von Emissionsminderungszielen bot das Projekt nachfrageorientiert Maßnahmen zum Aufbau von Know-how und Trainings für die Erhebung und Auswertung von Daten zu THG-Emissionen auf nationaler Ebene oder in Pilotregionen an. Eine Austauschplattform für Behörden, Unternehmen und Entscheidungsträger zu organisatorischen, technischen und rechtlichen Fragen unterstützte das Projekt und trieb die Verbreitung von Best Practices in China und der Region voran. Auch über Strategien, Methoden und Wirkungen fand ein Austausch auf der Plattform statt.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Projekt abgeschlossen
  • Internationaler Abschlussworkshop “International and Local Best Practices in Monitoring and Reporting of Greenhouse Gas Emissions” am 27.11.2014: Ausblick zu den Entwicklungen in China durch NDRC, Erfahrungsaustausch verschiedener chinesischer Regionen und europäischer Experten bzgl. der Harmonisierung der diversen lokalen und nationalen Monitoring- und Reporting-Richtlinien.
  • Januar 2014: NDRC veröffentlicht landesweite Richtlinien zum Monitoring und Reporting von Treibhausgas (THG)-Emissionen in zehn Sektoren zur Verbesserung der Datengrundlage des nationalen Kohlenstoffinventars und Vorbereitung auf nationales Emissionshandelssystem (ETS); Projekt unterstützt deren Umsetzung durch Training of Trainers.
  • ETS-Pilotregion Shanghai: Überarbeitung der 2013 (ursprünglich für neun Sektoren) veröffentlichten Monitoring- und Reporting-Richtlinien in den Sektoren Stahl, Chemie und Energie im Einklang mit den nationalen Richtlinien. Vergleichende Analyse zu Standards und Erfahrungen mit anderen ETS-Pilotregionen als Grundlage für Weiterentwicklung und Anpassung der Richtlinien für ein nationales ETS.
  • ETS-Pilotregionen: Provinz Jiangsu sowie ETS-Pilotstädte Tianjin und Chongqing: Trainings für Unternehmen entwickelt und pilotiert mit Fokus auf den stark emittierenden Industrien Stahl, Zement und Chemie sowie auf dem Energiesektor.
  • Im Bereich Qualität der Emissionsdaten stärkt das Projekt den externen Verifizierungsprozess durch eine Reihe technischer Workshops, in denen praktische und institutionelle Erfahrungen aus dem EU-ETS an Verifizierer und Behörden vermittelt wurden.
  • Analyse verschiedener Regelungen und Potentiale des Offsetting (Piloten) und Empfehlungen zu nationalen Standards unter besonderer Berücksichtigung des Gebäudesektors.

Projektdaten

Land:
China

Durchführungs­organisation:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH - China

Partnerinstitution(en):
National Development and Reform Commission (NDRC) - China

BMUB-Förderung:
2.319.741,85 €

Projektlaufzeit:
03/2011 bis 11/2014

Internetauftritt(e):



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