CD-REDD: Verminderung von Emissionen aus Entwaldung in Entwicklungsländern

Stand: Oktober 2018

Ziel und Massnahmen

Das Projekt bereitete die Partnerländer darauf vor, sich an einem internationalen Mechanismus zur Reduktion von Emissionen aus Entwaldung und Walddegradierung (REDD+) zu beteiligen. Ausgewählte Vertreter von Entwicklungsländern – Fachleute sowie Politiker – verbesserten in Workshops ihre Kenntnisse zu spezifischen relevanten Themen: 1) Durchführung nationaler Inventuren des Landnutzungs- und Forstsektors gemäß der Kriterien des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), 2) Nutzung von Methoden der Fernerkundung (remote sensing), 3) Entwicklung von Strategien zur Reduzierung der Entwaldung sowie 4) Verbesserung der Voraussetzungen für eine Beteiligung der Länder an einem internationalen REDD+ Mechanismus.

Nachfolgeprojekt(e)
Aufbau Nationaler Systeme zur Erstellung von Treibhausgasinventaren – Capacity Development für Nationale Treibhausgasinventare in Nicht-Anhang-I-Ländern

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

Projekt abgeschlossen

  • Repräsentanten von Entwicklungsländern wurden in folgende Techniken und Praktiken eingeführt: Etablierung nationaler Treibhausgas-Inventarsysteme, Identifizierung degradierter Waldflächen und Messung deren Kohlenstoffgehalts.
  • Schulungen zur Erfassung und Berichterstattung der Kohlenstoffvorräte von Wäldern in nationalen Waldinventuren durchgeführt
  • Regierungsvertreter bei der Integration von REDD+ in nationale Entwicklungspolitiken beraten.

Projektdaten

Durchführungs­organisation:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Partnerinstitution(en):
  • Coalition for Rainforest Nations (CfRN)
  • Coalition for Rainforest Nations (CfRN)

BMU-Förderung:
680.919,28 €

Projektlaufzeit:
10/2008 bis 12/2009

Internetauftritt(e):



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