Deutsch-Chinesische Umweltpartnerschaft Phase II - 17_I_329 - 9822 - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Deutsch-Chinesische Umweltpartnerschaft Phase II

Stand: August 2019

Ziel und Massnahmen

Vor dem Hintergrund eines verlangsamten Wirtschaftswachstums verstärkt der 13. FJP das Thema Umweltschutz durch die Forderung nach einer nachhaltigen Entwicklung und einer "ökologischen Zivilisation". Die Deutsch-Chinesische Umweltpartnerschaft unterstützt China bei der Ausgestaltung eines effektiven Umweltgovernance-Systems durch gezielten Erfahrungsaustausch und Beratung, u.a. zur Vermeidung und Kontrolle von Luft-, Wasser- und Bodenverschmutzung. Das Projekt fördert marktorientierte Ansätze, nachhaltige Produktions- und Konsummuster und stärkt institutionelle und individuelle Kapazitäten, um Chinas Umwelt-Compliance zu verbessern. Zudem trägt es zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 bei. Die Maßnahmen unterfüttern den bilateralen Umweltpolitikdialog mit dem chinesischen Umweltministerium und chinesischen Umweltbeirat (CCICED) durch konkrete Politikkonzepte und Lösungsansätze.

Vorgängerprojekt(e)
Deutsch-Chinesische Umweltpartnerschaft

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Erfolg in der langjährigen Kooperation zwischen dem Blauen Engel und dem chinesischen Umweltsiegel: Die Harmonisierung der Standards für die Umweltzertifizierung in den Produktgruppen Druckerpatronen und Aktenvernichter wurde vereinbart und soll 2019 unterzeichnet werden. Dies ist die entscheidende Grundlage für die gegenseitige Anerkennung der Umweltzeichen und unterstützt nachhaltigen Konsum in China und in Deutschland.
  • Ein Schritt hin zu einem „Paris Abkommen für den Artenschutz“: Im Rahmen der Biodiversitäts-COP 14 in Sharm El Sheikh veranstaltete der China Council for International Cooperation on Environment and Development (CCICED) zusammen mit der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, dem World Wildlife Fund (WWF) und mit Unterstützung des Projektes ein Side Event zum Thema Post-2020 Rahmenwerk für den Artenschutz. Unter den Teilnehmer/-innen waren unter anderem Vertreter/-innen der Regierungen Malawis, Mexikos, des BMU und der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN). Die Veranstaltung diente als wichtige Plattform für Austausch im Vorfeld der COP 15, die 2020 in Kunming, China, stattfinden wird. Die 15. Biodiversitäts-COP wird eine besondere Bedeutung zukommen, weil dort die neuen globalen Ziele zum Schutz der Artenvielfalt für die Dekade 2020 bis 2030 beschlossen und diese als „New Deal for Nature“ der Weltgemeinschaft präsentiert werden sollen. Die Teilnehmer/-innen des Side Events drückten die Hoffnung aus, dass dieses Post-2020 Rahmenwerk ein ähnlich großer Durchbruch wird wie das Pariser Übereinkommen für den Klimaschutz.

Projektdaten

Land:
China

Durchführungs­organisation:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH - China

Partnerinstitution(en):
  • Ministry of Environmental Protection - China
  • China Council for International Cooperation (CCICED) - China ,Ministry of Environmental Protection - China

BMU-Förderung:
4.500.000 €

Laufzeit:
09/2017 bis 09/2021

Internetauftritt(e):



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