Details - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Zurück zu den Ergebnissen

Stand: Dezember 2017

Deutsch-Chinesische Urbanisierungspartnerschaft


Ziel und Massnahmen

Die im Mai 2013 zwischen Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident Li beschlossene Deutsch-Chinesische Urbanisierungspartnerschaft bildet die Grundlage für die Zusammenarbeit zu klimagerechter, integrierter und nachhaltiger Urbanisierung und betont die wichtige Rolle von Städten beim Erreichen von Klimaschutzzielen. Das Projekt unterstützt den bilateralen Politikdialog im Rahmen einer interministeriellen Arbeitsgruppe und stärkt durch städteübergreifenden Erfahrungsaustausch sowie fachliche Begleitung Kapazitäten für eine klimafreundliche, integrierte und nachhaltige Stadtentwicklung. Zudem werden die Projektinhalte auf nationaler, subnationaler und lokaler Ebene verbreitet, um deren Verankerung in den entsprechenden Politik- und Fachnetzwerken sicherzustellen. Der integrierte Projektansatz führt zu einer Intensivierung des bilateralen Dialogs und zeigt dabei auf, wie eine effektive Minderung von CO2-Emissionen und eine Steigerung der Lebensqualität in Städten erreicht werden kann.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Die Urbanisierungspartnerschaft unterstützt den Austausch zwischen chinesischen und europäischen Städtevertretern, Hierbei wird auch auf die Nutzung von Synergieeffekten mit anderen Gebern geachtet.
  • Mit der Co-Organisation des 1. Deutsch-Chinesischen Forums zu nachhaltigem Bauen, sowie des Workshops zu deutschen Erfahrungen in nachhaltiger Urbanisierung am 25. Juli 2017 in Peking leistete das Projekt einen Beitrag zur Vernetzung zentraler Akteure im Urbanisierungsbereich in China und Deutschland.
  • Teilnahme an der Podiumsdiskussion am 10. August 2017 zum Thema Wetlandmanagement im Rahmen des Green Future City Workshops des World Future Councils in Yuncheng/Provinz Shandong als Auftakt zur Entwicklung des Stadtgebiets als Bergbaufolgelandschaft.
  • Im Rahmen eines internationalen Seminars zu grüner Urbanisierung, veranstaltet durch den CCICED in Langfang am 30.-31. August 2017 machte das Projekt integrierte Stadtentwicklungsprojekte in Deutschland (bspw. Messestadt München) vor dem Hintergrund der Entwicklung der Region Jing-Jin-Ji einem chinesischen Fachpublikum zugänglich.
  • Der traditionsreiche Austausch zwischen Bürgermeistern beider Länder zur gegenseitigen Beratung im Umgang mit Strukturwandel im urbanen Bereich, wird im Rahmen der Urbanisierungspartnerschaft fortgeführt. Vom 16.-30. September 2017 führte eine 30-köpfige chinesische Bürgermeister-Delegation, im Rahmen des Deutsch-Chinesischen Bürgermeisterprogramms Gespräche in Berlin (u.a. mit dem BMUB), Hamburg und Köln und nahm am Deutsch-Chinesischen Bürgermeisterforum zum Thema Strukturwandel und grüne Transformation in Magdeburg teil.
  • Ein Workshop auf der COP23 in Bonn zum Thema Klimaschutz auf lokaler Ebene in Deutschland und China ist gemeinsam mit dem IKI-Projekt Deutsch-Chinesische Klimapartnerschaft geplant. Städtevertreter aus beiden Ländern, wie u.a. aus Bonn und Essen, werden Erfahrungen mit der Erstellung ihrer lokalen Klimaschutzpläne austauschen
  • Das Deutsch-Chinesische Urbanisierungsforum ist für die erste Jahreshälfte 2018 geplant.

Projektdaten

Land:
China

Partnerinstitution:
Chinese Society for Urban Studies (CSUS);Ministry of Housing and Urban-Rural Development - China

Durchführungs­organisation:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH - China

BMUB-Förderung:
4.880.000 €

Projektlaufzeit:
06/2016 bis 07/2020

Internetauftritt(e):



  • Twitter
  • Facebook
  • Google+