Details - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Deutsch-Chinesische Urbanisierungspartnerschaft

Stand: Mai 2019

Ziel und Massnahmen

Die im Mai 2013 zwischen Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident Li beschlossene Deutsch-Chinesische Urbanisierungspartnerschaft bildet die Grundlage für die Zusammenarbeit zu klimagerechter, integrierter und nachhaltiger Urbanisierung und betont die wichtige Rolle von Städten beim Erreichen von Klimaschutzzielen. Das Projekt unterstützt den bilateralen Politikdialog im Rahmen einer interministeriellen Arbeitsgruppe und stärkt durch städteübergreifenden Erfahrungsaustausch sowie fachliche Begleitung Kapazitäten für eine klimafreundliche, integrierte und nachhaltige Stadtentwicklung. Zudem werden die Projektinhalte auf nationaler, subnationaler und lokaler Ebene verbreitet, um deren Verankerung in den entsprechenden Politik- und Fachnetzwerken sicherzustellen. Der integrierte Projektansatz führt zu einer Intensivierung des bilateralen Dialogs und zeigt dabei auf, wie eine effektive Minderung von CO2-Emissionen und eine Steigerung der Lebensqualität in Städten erreicht werden können.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Die Urbanisierungspartnerschaft unterstützt den Austausch zwischen chinesischen und europäischen Städtevertretern, Hierbei wird auch auf die Nutzung von Synergieeffekten mit anderen World Future Councils in Yuncheng/Provinz Shandong als Auftakt zur Entwicklung des Stadtgebiets als Bergbaufolgelandschaft.
  • Im Rahmen eines internationalen Seminars zu grüner Urbanisierung, veranstaltet durch den CCICED in Langfang am 30.-31. August 2017 machte das Projekt integrierte Stadtentwicklungsprojekte in Deutschland (bspw. Messestadt München) vor dem Hintergrund der Entwicklung der Region Jing-Jin-Ji einem chinesischen Fachpublikum zugänglich.
  • Der traditionsreiche Austausch zwischen Bürgermeistern beider Länder zur gegenseitigen Beratung im Umgang mit Strukturwandel im urbanen Bereich, wird im Rahmen der Urbanisierungspartnerschaft fortgeführt. Vom 16.-30. September 2017 führte eine 30-köpfige chinesische Bürgermeister-Delegation, im Rahmen Gebern geachtet.
  • Mit der Co-Organisation des 1. Deutsch-Chinesischen Forums zu nachhaltigem Bauen, sowie des Workshops zu deutschen Erfahrungen in nachhaltiger Urbanisierung am 25. Juli 2017 in Peking leistete das Projekt einen Beitrag zur Vernetzung zentraler Akteure im Urbanisierungsbereich in China und Deutschland.
  • Teilnahme an der Podiumsdiskussion am 10. August 2017 zum Thema Wetlandmanagement im Rahmen des Green Future City Workshops des des Deutsch-Chinesischen Bürgermeisterprogramms Gespräche in Berlin (u.a. mit dem BMUB), Hamburg und Köln und nahm am Deutsch-Chinesischen Bürgermeisterforum zum Thema Strukturwandel und grüne Transformation in Magdeburg teil.
  • Ein Workshop auf der COP23 in Bonn zum Thema Klimaschutz auf lokaler Ebene in Deutschland und China wurde gemeinsam mit dem IKI-Projekt Deutsch-Chinesische Klimapartnerschaft durchgeführt. Städtevertreter aus beiden Ländern, wie u.a. aus Bonn und Essen, tauschten Erfahrungen mit der Erstellung ihrer lokalen Klimaschutzpläne aus
  • Auf dem 3. Arbeitsgruppentreffen (WGU) zwischen BMU und MoHURD in Xuzhou wurden am 1. November 2018 die neuen Schwerpunktthemen der Jahre 2019 – 2021 vereinbart: Plusenergiegebäude und Quartiere, Energieeffizienz in Gebäuden und Quartieren im Rahmen der Stadterneuerung, Klimaanpassung in Städten und Transformative Stadt.
  • Durch die Organisation des Forums „Nachhaltigkeit in der Vorfertigung“ während der Leitmesse für Bauprodukte FENESTRATION BAU China am 2. November 2018 in Peking leistete das Projekt zusammen mit der Beijing Municipal Commission of Housing and Urban-Rural Development (BeijingHURD), Beijing Uni-Construction Corporation (BUCC), dem Center for Science & Technology and Industrialization Development (CSTID), der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) sowie der Deutschen Energieagentur (dena) einen Beitrag zur Vernetzung zentraler Akteure im Bereich Vorfertigung und Plus-/Niedrigenergiegebäude in China und Deutschland.
  • Vom 5. bis 7. Dezember 2018 fand in Peking eine Veranstaltungsreihe zum Schwerpunktthema Energieeffizienz in der Stadterneuerung statt.
  • Am 25. März 2019 organisierte das Projekt zusammen mit CSTID in Peking ein Seminar zu Richtlinien für klimaangepasste Stadtentwicklung.
  • Am 9. April 2019 fand in Peking zusammen mit dem CSTID ein Expertenworkshop zum Thema Radverkehrskonzept in Zhangjiakou statt.

Projektdaten

Land:
China

Durchführungs­organisation:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH - China

Partnerinstitution(en):
  • Ministry of Housing and Urban-Rural Development - China
  • Chinese Society for Urban Studies (CSUS),Ministry of Housing and Urban-Rural Development - China

BMU-Förderung:
4.880.000 €

Laufzeit:
06/2016 bis 07/2020

Internetauftritt(e):



  • Twitter
  • Facebook
  • Google+