EcoLogistics: Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs für nachhaltige Städte - 17_I_346 - 9918 - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

EcoLogistics: Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs für nachhaltige Städte

Stand: Dezember 2019

Ziel und Maßnahmen

In vielen Städten wird der Güterverkehr trotz seines hohen und weiter steigenden Beitrags zu THG-Emissionen bei Minderungsmaßnahmen kaum berücksichtigt. Ziel des EcoLogistics-Projekts ist die Förderung umweltfreundlicher Regeln und Praktiken für den Transport von Waren und Gütern, welche direkt dem Klimaschutz und den Zielen ambitionierter NDCs in den Projektländern Argentinien, Kolumbien und Indien zugutekommen. EcoLogistics will bei lokalen und nationalen Regierungen Bewusstsein für die Thematik schaffen, anderen Städten ein Handlungsbeispiel geben, sowie politische Empfehlungen und Aktionspläne zusammentragen und entwickeln. Das Projekt stärkt institutionelle Kapazitäten, indem alle Interessengruppen beteiligt werden, vertikale Integration ermutigt wird, ein Instrument zur Eigenkontrolle (selfmonitoring tool) für den Güterverkehr entwickelt wird, Demonstrationsprojekte identifiziert und initiiert und nationale Politikempfehlungen gegeben werden.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Das Projekt wurde offiziell bei einem Side Event auf der COP23 am 10. November 2017 am „Städte und Regionen Pavillon“ vorgestellt.
  • Das Projekt wurde am 20.6.2018 beim ICLEI World Congress in Montreal vorgestellt, gemeinsam mit Bürgermeister*innen von Partnerstädten.
  • Erste Kick-off Meetings im Oktober 2018 mit Transportministerien und teilnehmenden Städten aus Kolumbien und Argentinien.
  • Argentinien:
  • Der offizielle Start des Projekts erfolgte mit dem „National Kickoff
  • Meeting cum workshop“ am 05. Dezember 2018. 24 Teilnehmer nahmen an dem Treffen teil, darunter Vertreter des Verkehrsministeriums, des Ministeriums für Energie und Bergbau und des argentinischen Ministeriums für Umwelt und nachhaltige Entwicklung sowie Vertreter der deutschen Botschaft und dreier Projektstädte.
  • In Argentinien arbeitet das Projekt in den Städten Santa Fe und Rosario.
  • Kolumbien:
  • Das nationale Kick-off-Meeting fand am 09. Oktober 2018 statt. Darunter waren Vertreter des Verkehrsministerium Kolumbiens und der Projektstädte aus Argentinien, der Gemeinde Rosario und Santa Fe (ARG) sowie aus Kolumbien, Bogotá, AMVA und Manizales (COL).
  • In Kolumbien arbeitet das Projekt mit den Städten Bogotá, Manizales und Valledupar sowie mit der Metropolregion Valle de Aburrá zusammen.
  • Indien:
  • In Indien wurde mit den Städte Kochi und Panaji eine Absichtserklärung unterschrieben.
  • Der nationale Kick-Off-Workshop für das Projekt fand am 31. Oktober in New Delhi statt. An dem Workshop nahmen Beamte aus über zehn indischen Städten teil, darunter Kochi, Shimla und Panaji, sowie Beamte aus verschiedenen Ministerien wie z.B. dem Ministerium für Handel und Industrie, dem Ministerium für Umwelt, Wald und Klimawandel sowie dem nationalen Institut für Urbane Angelegenheiten. Am Auftakt nahmen auch verschiedene Branchenexperten, Vertreter von akademischen Einrichtungen der Privatwirtschaft und der
  • Zivilgesellschaft teil.
  • Das EcoLogistics-Projekt wurde auf der „Urban Freight Technical Session“ während der „Urban Mobility India Conference (UMI)“ und der Expo 2018 in Nagpur vorgestellt

Projektdaten

Land:
Argentinien, Indien, Kolumbien

Durchführungs­organisation:
ICLEI - Local Governments for Sustainability e.V.

Partnerinstitution(en):
  • Ministry of Environment and Sustainable Development (MADS) - Colombia, Ministry of Transport - Colombia
  • ICLEI South America Secretariat - Brazil,ICLEI Southeast Asia Secretariat

BMU-Förderung:
3.499.626,53 €

Laufzeit:
11/2017 bis 10/2021

Internetauftritt(e):



Meldungen zum Projekt

08.11.2018Nachhaltige Logistik in den Fokus rücken