Details - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

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Stand: Dezember 2017

Erhaltung der Biodiversität in den nördlichen Regionen Russlands durch den Ausbau eines an den Klimawandel angepassten Schutzgebietsnetzes zur Erreichung der CBD-Ziele


Ziel und Massnahmen

Für das Überleben der einzigartigen arktischen Biodiversität hat Russland eine besondere Verantwortung, da es die Hälfte der Arktis umfasst. Arktische Ökosysteme werden am stärksten vom Klimawandel bedroht, bieten aber gleichzeitig große Chancen, zur Umsetzung der CBD-Ziele beizutragen. Das Projekt zielt darauf ab, ein Schutzgebietsnetzwerk zu konzipieren, welches vorausschauend die Folgen des Klimawandels und der zunehmenden industriellen Erschließung und Entwicklung berücksichtigt. Dabei sollen alle arktischen Biome und traditionellen Lebensweisen berücksichtigt und integriert werden. Gleichzeitig werden die Auswirkungen des Klimawandels auf die wirtschaftliche Entwicklung in der Region selbst untersucht, auch um deren Auswirkungen auf Biodiversität abfedern zu können. Für die vom Klimawandel in ihrer Existenz bedrohte indigene und lokale Bevölkerung werden Anpassungspläne erstellt und beispielhaft umgesetzt.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Auf dem Sankt Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum unterzeichneten BMUB Staatssekretär Jochen Flasbarth und der Minister für Natürliche Ressourcen und Umwelt der Russischen Föderation, Sergej Donskoj, am 02. Juni 2017 eine Vereinbarung zur Vertiefung der Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Umwelt- und Klimaschutzes. Im Beisein des CEO von WWF Russland, Igor Chestin, wurde das Projekt in diesem Rahmen offiziell gestartet .
  • Das Geophysikalische Observatorium (MGO) des russischen Hydrometeorologischen Dienstes wurde mit Erhebung von Klimaänderungen in der jüngsten Vergangenheit (1990-2016), in den folgenden drei Dekaden und bis zum Ende des Jahrhunderts beauftragt.
  • Die TORs und der Arbeitsplan zur Bewertung des bestehenden Schutzgebietsnetzwerkes wurden vorbereitet.
  • Für die Arbeit mit lokalen und indigenen Gemeinschaften wurde der Arbeitsplan den Verwaltungen für die Autonomen Kreise der Nenzen und der Tschuktschen vorgestellt und mit diesen abgestimmt.

Projektdaten

Land:
Russische Föderation

Partnerinstitution:
World Wide Fund for Nature (WWF) - Russia

Durchführungs­organisation:
World Wide Fund for Nature (WWF) - Germany

BMUB-Förderung:
8.400.929 €

Projektlaufzeit:
04/2017 bis 03/2024

Internetauftritt(e):



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